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Lasermarkierung von Solarzellen eröffnet neue Möglichkeiten in der Qualitätskontrolle
Q-Cells befasst sich seit einigen Jahren mit der Markierung von Solarzellen. Nun ist es den Q-Cells Ingenieuren gelungen, ein lasergestütztes Verfahren zur individuellen Kodierung jeder einzelnen Solarzelle zur Serienproduktions- tauglichkeit zu bringen. Für die Technologie der Lasermarkierung wurde ein europäisches Patent mit dem Titel „Solarzellenmarkierungsverfahren und Solarzelle“ erteilt. Die im Zuge der Entwicklung über die Zeit hin erhaltenen Schutzrechte werden von Q-Cells als Lizenzen zu fairen und angemessenen Bedingungen an Interessierte zur Nutzung angeboten. Das Verfahren, das bei Q-Cells bis Ende des Jahres flächendeckend implementiert sein wird, eröffnet völlig neue Wege in der Nachverfolgung und Optimierung der Produkte. Wichtige Kenngrößen wie z.B. Lieferdatum des Rohmaterials, Lieferantenkennung sowie die Kennzeichnung der eingesetzten Betriebsstoffe im Herstellungsprozess können gespeichert und der jeweiligen Solarzelle zugeordnet werden. Für die Kunden bedeutet das ein erhebliches Plus an Qualität für jede Zelle im Modul.
Vorteile durch höhere Qualität und Kostenersparnisse
Die digitale Markierung jeder einzelnen Solarzelle ermöglicht eine 100-prozentige Rückverfolgung über weite Teile der Photovoltaik-Wertschöpfungskette – vom Silizium-Roh-Wafer bis hin zu Solarmodulen und -systemen. Nie zuvor war es möglich, die Produktionsschritte in einer solchen Detailtiefe nachzuvollziehen. In jedem Schritt steigert das Verfahren die Transparenz, erlaubt so Rückschlüsse auf eingesetze Rohmaterialien und Herstellungsprozesse und kann zur Steigerung der Produktstabilität beitragen. Gestützt durch die Lasermarkierung führt die kontinuierliche Prozessoptimierung zu Kostenersparnissen und fördert neue technologische Entwicklungen in der Solarbranche.
Innovatives und anwendungsorientiertes Produktportfolio
Neben den Innovationen im Bereich der Solarzellen demonstriert Q-Cells mit dem Solarhaus in Modellgröße die ganze Vielfalt seines Produktangebots: Ausgestellt sind Anwendungen für Schräg- und Flachdächer sowie Fassaden und Freiflächen. Mit den Produktreihen Q.PRO, Q.BASE, und Q.SMART präsentiert Q-Cells dazu passgenaue Lösungen. Auch über die Systemkompetenz von Q-Cells sowohl bei mittelgroßen Projekten für gewerbliche und industrielle Kunden als auch bei großen Solarparks können sich Besucher informieren. Qualitativ hochwertige kristalline Solarzellen runden das präsentierte Produktportfolio ab. Mit diesem Messeauftritt macht Q-Cells seine strategische Wandlung vom reinen Solarzellenhersteller zum integrierten Anbieter von Photovoltaik-Lösungen deutlich sichtbar.
Kontakt:
Q-Cells SE
OT Thalheim
Sonnenallee 17 - 21
06766 Bitterfeld-Wolfen
www.q-cells.com
Corporate Communications:
Ina von Spies
Tel.: +49 - (0)3494 - 6699 10121
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Auch im Bereich der Ausbildung und Forschung ist Sachsen-Anhalt ganz Vorne dabei. Dafür sorgen zwei Universitäten, acht Fachhochschulen und 12 Forschungsinstitute. Konkrete Konzepte zur Ausbildung des Nachwuchses gibt es bereits. So bietet die Hochschule Anhalt (FH) gemeinsam mit Unternehmen der Solarbranche den praxisintegrierenden dualen Studiengang Solartechnik an. Auch die Q-Cells SE engagiert sich für die Spezialisten der Zukunft in der Region und finanziert eine Stiftungsprofessur für Photovoltaik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Das Fraunhofer-Center für Silizium Photovoltaik (CSP), das weltweit einmalige Kristallisations- und Materialanalysezentrum für den Photovoltaik-Werkstoff Silizium, untersucht beispielsweise in Deutschlands größten Klimakammern das Materialverhalten der PV-Module und Sonnenkollektoren und im Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP wird zu Laminierungsprozessen geforscht.
Nach erfolgreichem Auftritt im vergangenen Jahr präsentiert sich Sachsen-Anhalt zum dritten Mal auf einem Gemeinschaftsstand mit mehr Ausstellern und erstmals mit dem Cluster SOLAR VALLEY Mitteldeutschland e.V. auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference (06.- 09. September 2010), die in diesem Jahr in Valencia stattfindet.
Die Mitaussteller des von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) organisierten Messeauftritts sind:
- Solar Valley Mitteldeutschland e.V.
- Fraunhofer Center für Silizium Photovoltaik (CSP)
- iCON GmbH
- Sinusstrom GmbH
- SSF solar screen factory GmbH
- Stadt Sandersdorf-Brehna
- Vetro Solar GmbH
- Wirtschaftsförderung Halle (Saale)
Daneben sind auch Einzelausstellter aus Sachsen-Anhalt auf der Messe: boraident GmbH, CALYXO GmbH, f | solar GmbH, INNOTECH SOLAR ITS, Sovello AG, Q-Cells SE.
Besuchen Sie Sachsen-Anhalt auf der EU PVSEC in Valencia, Level 2, Hall 1, Booth A 10.
Kontakt:
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbh
Ines Massih-Richter
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
Tel.: +49 (0)391 567086
Mobil: +49 (0)1515 2626467
Email: ines.massih-richter@img-sachsen-anhalt.de
Auch unter Ausschluss der Saisoneinflüsse erweist sich die Aufwärtsbewegung als kräftig. Die konjunkturelle Erholung am Bau, die Anfang dieses Jahres durch den übermäßig starken Wintereinbruch zunächst unterbrochen wurde, gewinnt damit weiter an Fahrt. Neben den durch die Konjunkturpakete ausgelösten Baumaßnahmen kommen Anregungen aus dem Wohnungsbau. Hier spielen neben konjunkturellen Einflussgrößen – wie niedrige Hypothekenzinsen, abnehmende Arbeitsmarktrisiken, Flucht in Immobilien zur Absicherung von Inflationsgefahren – wohl auch die Bauaufträge zur Beseitigung der Flutschäden in Sachsen und Brandenburg eine Rolle.
Von diesen Auftriebskräften profitieren vor allem der Hochbau und der Ausbau. In beiden Sparten werden sowohl die Lage als auch die Aussichten nochmals günstiger bewertet. Außergewöhnlich kräftig steigt dabei mit 14 Saldenpunkten die Geschäftslage im Ausbaubereich, während sich bei den Hochbauunternehmen die Geschäftsaussichten mit 20 Punkten besonders deutlich verbessern. Die derzeitigen Baugeschäfte dürften noch stark durch die Sanierungsmaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II geprägt sein, aber auch die privaten Haushalte und die Wohnungsunternehmen setzen Modernisierungsmaßnahmen fort. Die Bauunternehmen aus Brandenburg und Sachsen sind besonders hinsichtlich der zukünftigen Baugeschäfte optimistisch, wohl auch angesichts notwendiger Baumaßnahmen zur Beseitigung der Flutschäden. Zugleich deutet die Genehmigungsstatistik darauf hin, dass auch der Neubau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen zulegt, getragen durch mehr Projekte sowohl von den privaten Haushalten als auch von den Wohnungsunternehmen.
Im Tiefbau stagniert die Geschäftslage unter Ausschluss der Saisoneinflüsse dagegen in etwa auf dem Niveau zu Sommerbeginn. Die Aussichten geben sogar nach, die Optimisten und Pessimisten halten sich nun wieder die Waage. Der Erwartungshorizont der Umfrage reicht inzwischen bis in das Jahr 2011 hinein. Damit reflektieren die Unternehmen, dass die staatliche Investitions-ausgaben nach dem Auslaufen der konjunkturstützenden Maßnahmen planmäßig zurückgefahren werden.
Hintergrund:
Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) widmet sich der Erforschung der Entwicklungen „Von der Transformation zur europäischen Integration“. Dieses Forschungsprofil ist auf zwei Bereiche konzentriert: Programmbereich I befasst sich mit Wachstum und wirtschaftlicher Integration, Programmbereich II mit der Analyse von Transformationsprozessen. Unter dem allgemeinen Forschungsthema genießt die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands besondere Aufmerksamkeit. Das IWH ist in drei wissenschaftlichen Abteilungen organisiert: Makroökonomik, Strukturökonomik und Stadtökonomik. Die Forschung wird in inhaltlich definierten Forschungsschwerpunkten durchgeführt, die auf mittlere Frist eingerichtet sind und abteilungsübergreifend spezifische Kompetenzen bündeln. Diese Forschungsschwerpunkte sind als Ort der Einheit von wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftspolitischer Beratung zu verstehen. Das IWH ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Kontakt:
Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
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2,2 Millionen Euro will das Unternehmen mit der Offerte bei Privatanlegern platzieren. Mehr als neun Prozent Wertzuwachs sollen die vom Partner Enercon installierten Windkraftanlagen pro Jahr einspielen, prognostiziert UDI. Insgesamt stellt der Initiator nach 21 jähriger Laufzeit einen Kapitalrückfluss von 316 Prozent in Aussicht.
Investoren sollen unter anderem davon profitieren, dass Anlagenbauer Enercon über 15 Jahre eine Verfügbarkeit von 97 Prozent garantiert. Zudem wirbt UDI mit Windverhältnissen von 6,5 bis 6,6 Metern pro Sekunde, die von zwei unabhängigen Gutachten ermittelt wurden.
Außerdem soll sich der Fonds dadurch empfehlen, dass die Betreibergesellschaft der Anlagen, SAB Windteam, über langjährige Erfahrung aus dem Betrieb von über 20 Windkraftanlagen mit mehr als 250 Megawatt verfügt und die Vergütung des Windstroms durch die Einspeisevergütung 20 Jahre lang garantiert ist.
Die UDI- Planungs- und Projektentwicklungstochter für Biogas UDI Bioenergie hat indessen ihre Geschäftsführung verstärkt. An der Seite von Harald Felker und Georg Hetz wird Matthias Kubat (45) künftig die Unternehmensgeschäfte leiten und sich besonders den Projekten der nördlichen Regionen widmen. Zuletzt war er Finanzvorstand (CFO), später Leiter des operativen Geschäftes (COO) der Biogas Nord AG.
Die ausgewerteten Ergebnisse ermöglichten es erstmalig, den aktuellen Entwicklungsstand der Zulieferindustrie in den Neuen Ländern transparent abzubilden und darauf aufbauend zukünftige Ziele für die Aktivitäten des ACOD und der Länderinitiativen zu definieren.
Um die Entwicklung der Branche kontinuierlich und zuverlässig zu analysieren und aussagekräftige Resultate zu erhalten, plant der ACOD auf Basis dieser Studie von 2008/2009 nun eine erste Folgebefragung.
Zu diesem Zweck werden im Zeitraum von September bis Oktober 2010 seitens des ACOD und der Länderinitiativen sowohl auf postalischem als auch elektronischem Weg Fragebögen an rund 1.400 Firmen der Automobilbranche versendet.
Die erhobenen Einzeldaten der Unternehmen werden in jedem Fall geheim gehalten. Um einen Rückschluss auf einzelne Unternehmensdaten auszuschließen, werden ausschließlich aggregierte Untersuchungsergebnisse weitergegeben.
Mehr Informationen unter:
Das sagte heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff in Salzwedel (Altmarkkreis Salzwedel) anlässlich der Auszeichnung der CARBONIT Filtertechnik GmbH als „Unternehmen des Monats August 2010“. Die Firma, die in Salzwedel 20 Mitarbeiter beschäftigt, stellt international patentierte, vollständig abbaubare Aktivkohle-Blockfilter aus nachwachsenden Rohstoffen zur Filtration von Flüssigkeiten her. Die erzeugten Filterelemente werden u. a. im Bereich der Gastronomie, in der Medizin- und Pharmaindustrie sowie in privaten Haushalten eingesetzt. Die Filter werden auch in Krisengebieten zur Filtration von verunreinigtem Trinkwasser verwandt. Das sogenannte Krisenfass arbeitet im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen ohne den Einsatz von Chemikalien, benötigt weder Strom noch einen Wasseranschluss und ist deshalb in unzugänglichen Gebieten gut einzusetzen.
Die mehrfach wegen ihrer innovativen Produkte ausgezeichnete CARBONIT Filtertechnik GmbH (u. a. mit dem Hugo Junkers Innovationspreis Sachsen-Anhalt 2006) ist eine Tochter der Westa-Holding GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen). Das Familienunternehmen gehört zu den Marktführern in Deutschland und Europa für hochwertige Filterelemente zur Aufbereitung von Trinkwasser.
„Das Kaliwerk in Zielitz gehört weltweit zu den leistungsfähigsten Kaliwerken. Der größte industrielle Arbeitgeber nördlich von Magdeburg kann eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote sowie einen sehr hohen Übernahmeanteil der Auszubildenden vorweisen und ist damit beispielgebend für andere Betriebe. Beispielgebend ist das Werk auch im Hinblick auf sein Bemühen um Energieeffizienz, die es durch den konsequenten Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung erreicht. Durch die Investition in eine zweite Dampfturbine für das Kraftwerk wird die Energieeffizienz noch weiter verbessert.“ Das sagte heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff auf einer Pressekonferenz im Anschluss an einen Besuch des Ministers im Unternehmen.
Die K+S KALI GmbH, Werk Zielitz, investiert 15,4 Mio. Euro in ihr eigenes Kraftwerk, das nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung mit einer Effizienz von etwa 90 Prozent arbeitet. Da das Unternehmen für die Versorgung aller Produktionsbereiche unter und über Tage große Mengen an elektrischer Energie und Dampf benötigt, soll nun mit der Anschaffung einer zweiten Dampfturbine die Energieeffizienz des Kraftwerks weiter verbessert werden. Damit erhöht sich der Eigenstromanteil auf etwa 95 Prozent, sodass der Strombedarf im Kaliwerk nahezu vollständig selbst gedeckt werden kann. Der Beginn des Probebetriebes ist für den 13. September 2010 geplant.
Werksleiter Hans-Joachim Kind sagte dazu: „Effiziente Energienutzung bedeutet nicht nur den sorgsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“
Die K+S- Gruppe mit ihrem Hauptsitz in Kassel (Hessen) gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, von Pflanzenpflege- sowie Salzprodukten. Ende 2009 beschäftigte das Unternehmen weltweit etwa 15.200 Mitarbeiter, davon etwa 1.720 in Zielitz. Die Ausbildungsquote liegt bei etwa 9 Prozent (151 Auszubildende). Seit 1993 wurden durch die K+S-Gruppe über 450 Mio. Euro in den Kalisalzbergbau des Landes Sachsen-Anhalt investiert.
„Sachsen-Anhalt trägt nach wie vor erheblich zur Versorgung Deutschlands und der Weltmärkte mit mineralischen Rohstoffen bei. Gerade die Gewinnung von Kies und Sand, gebrochenem Naturstein und Kalkstein sowie Tonen und Quarzsanden stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in unserem Land dar und bildet damit die Basis für eine leistungsfähige Bau-, Glas- und Keramikindustrie. Dies sagte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Pleye auf dem 5. Rohstofftag Sachsen-Anhalt heute in Löbejün (Landkreis Saalekreis).
Gleichzeitig machte Pleye deutlich, dass die heimische Braunkohle trotz eines umfangreichen Anpassungsprozesses in den vergangenen Jahrzehnten noch immer der wichtigste in Sachsen-Anhalt gewonnene Energieträger sei. Pleye: „Künftig wird es aber neben der energetischen Verwertung darauf ankommen, diese wachs- und bitumenreiche Braunkohle noch stärker stofflich zu nutzen und als Rohstoffbasis für die chemische Industrie in Mitteldeutschland zu entwickeln. Für diese zusätzliche Wertschöpfung werden weltweit Verfahrenstechnologien und Anlagen benötigt. Zwei Bausteine dafür sind der inzwischen vom Bundesforschungsministerium bewilligte ‚Regionale Wachstumskern ibi – Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland’ sowie der im südlichen Sachsen-Anhalt geplante kommerzielle Chemiepark.“
„Es war eine zufällige Entdeckung“, erklärt Projektleiterin Susanne Jenke, die sich gerade um die deutschland- und europaweite Markteinführung von Deurex® Pure kümmert. „Beim Versuch ein neues mikronisiertes Wachs für unsere Kunden in der Lack- und Farbenindustrie herzustellen, hielten wir diese watteähnliche, weiße Substanz in den Händen und stellten fest, dass sie hervorragend Öl aufsaugt.“ Diese Entdeckung wurde bei der DEUREX Pure GmbH in Elsteraue in Sachsen-Anhalt bereits Anfang des Jahres gemacht und zum Patent angemeldet – lange bevor die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ihren Lauf nahm. „Wir haben zunächst an den Einsatz bei Feuerwehren, Tankstellenbetreibern, Flussmeistereien und Hafenbetreibern gedacht. Überall dort, wo Öl mit Wasser in Berührung kommen und Schaden anrichten könnte“, sagt Susanne Jenke. An den Ölteppich im Atlantik hatte da noch niemand gedacht. Doch die „Zauberwatte“, so wird Deurex® Pure von den Mitarbeitern genannt, könnte tatsächlich eine entscheidende Lösung bringen. Vom unabhängigen Prüfinstitut DEKRA wird DEUREX® Pure eine äußerst hohe Bindekomponente bescheinigt. Einhundert Kilogramm Deurex® Pure können mehr als 600 Liter Öl binden. Um allerdings im Golf von Mexiko wirklich helfen zu können, wäre es am effektivsten eine Produktionsstätte in den USA zu bauen, um den kostspieligen Transport von DEUREX® Pure zu umgehen. „Denn zur Bekämpfung des Ölteppichs würden ungeheure Mengen anfallen und dafür brauchen wir einen Partner, der sich auch finanziell beteiligt“, sagt Marketingexperte Torsten Rödiger.
DEUREX® Pure kann aber auch bei Verschmutzungen durch Diesel, Lösungsmittel wie Toluol oder Tenside und Alkohole eingesetzt werden. Und: Die Watte – verpackt in netzartige Säcke oder Schläuche – geht vollgesogen nicht unter und kann so jeder Zeit abgefischt werden. Der Einsatz ist ohne Probleme auf rauer See möglich und hinterlässt keine Rückstände im Wasser. Derzeit denken die Entdecker sogar über eine Wiederverwertbarkeit der Watte nach, die ein weiterer Pluspunkt in Sachen Kundenservice wäre.
Bei der schon jetzt großen Resonanz ist die Produktion von Pure als zweites Standbein von DEUREX nicht ausgeschlossen. Denn es kommen täglich Anfragen zur „Zauberwatte“ im Industriepark in Elsteraue an. „Gerade kam eine Mail aus China“, erzählt Torsten Rödiger. „Ein Geschäftsmann, der nach Lösungen für die Katastrophe in seinem Heimatland sucht.“ In der Hafenstadt Dalian haben Fischer tausende Liter Öl von der Meeresoberfläche abgeschöpft. Nach Schätzungen von Greenpeace sollen hier mehr als 60.000 Tonnen Rohöl ins Meer geflossen sein.
Neben den jährlich im Elsteraue produzierten 6000 Tonnen mikronisierten Wachsen für die Industrie könnten die mehr als 60 Mitarbeiter in naher Zukunft auch die „Zauberwatte“ Deurex® Pure produzieren. Denn Gefahr ist im Verzug, allein im Golf von Mexiko schwimmen nach Schätzungen 780.000.000 Liter Öl. „Beim Einsatz von Pure bleibt kein Rückstand im Wasser. Umweltfreundlicher geht also nicht“, erklärt Projektleiterin Susanne Jenke.
Seit mehr als zehn Jahren hat die Firma DEUREX ihre Zelte im Chemie- und Industriepark Zeitz in Elsteraue in Sachsen-Anhalt aufgeschlagen. Der Standort im Länderdreieck Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen bietet ideale Ansiedlungsbedingungen. Ob per Schiene, Autobahn oder Luftweg - der Flughafen Leipzig liegt 40 Kilometer entfernt - sind alle Transportmöglichkeiten nutzbar. Kein Wunder, dass mehr als die Hälfte der komplett erschlossenen Fläche von 232 Hektar bereits belegt ist. Das Spektrum der Geschäftsfelder reicht von der Produktion von Adipinsäure, der Produktion von hochwertigen Grundölen in einer Altölraffinerie, über die Herstellung von Klebstoffen für verschiedene Anwendungen bis hin zur Produktion von Spezialwachsen für die Papier- und Kosmetikindustrie.
Bis zum heutigen Tag wurden 87 Millionen Euro in eine neue, internationalen Standards entsprechende Infrastruktur investiert. Umweltschonende Technologien, Netz- und Pipelineverbindungen, die den Bedürfnissen der Investoren entsprechend modular erweitert werden können, garantieren den Unternehmen eine bedarfsgerechte Versorgung. Zurzeit stehen noch 75 Hektar freie Flächen zur Verfügung.
Autorin: Dagmar Perschke
Deurex Pure GmbH
Dr.-Bergius-Straße 18-24
D-06729 Elsteraue OT Alttröglitz
Ansprechpartnerin:
Susanne Jenke
03441/ 8291044
jenke@DeurexPure.com
www.DEUREXPure.com
Infra-Zeitz Servicegesellschaft
Hauptstraße 30
06729 Elsteraue OT Alttröglitz
03441/ 84 21 14
infra@industriepark-zeitz.de
www.industriepark-zeitz.de
Veranstaltungen
- Life Science, Material Science, Biotechnologie und Medizintechnik,
- Anlagen- und Maschinenbau / Verfahrenstechnologie,
- Cleantech und Nanotechnologie sowie
- IT / Medien, Software und Kommunikation.
Eröffnet wird das INVESTFORUM am 8. September 2010 durch den Schirmherrn und Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, im Gesellschaftshaus der Stadt Magdeburg. Es folgen interessante Vorträge in denen u.a. Investoren sowie Jungunternehmer gemeinsam ihre Erwartungen an eine erfolgreiche Partnerschaft darstellen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre zum Networking zu treffen.
Das Matching und die Unternehmermesse finden am 9. September 2010 im Otto-von-Guericke Museum in der Lukasklause statt.
Das Forum ist eine Initiative des Mitteldeutschen Netzwerkes Rapid Prototyping - enficos, das in diesem Jahr dem Thema „Innovative Anwendungen des Rapid Prototyping im Prototypen- und Modellbau“ besondere Aufmerksamkeit widmet.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Kontakt:
Projektbüro des Mitteldeutschen Netzwerkes Rapid Prototyping
Hochschule Merseburg (FH)
Dr. Bernd Schmidt
Tel.: 03461 / 46 20 33
E-Mail: info@rp-netzwerk.de
Merseburger Innovations-und Technologiezentrum GmbH
Kathrin Schaper-Thoma
Fritz-Haber-Straße 9
06217 Merseburg
Tel.: 03461 / 25 99 100
E-Mail: info@mitz-merseburg.de
Ziel des Workshops sind der Wissensaustausch und Technologietransfer zu Speichertechnologien. Mit technisch ausgereiften und ökonomisch sinnvollen Lösungen und Projekten will Sachsen-Anhalt früher am weltweiten Markt sein als andere.
Thema: Speichertechnologien für die Branche der Erneuerbaren Energien als Technologietreiber der Verfahrenstechnik und des Maschinen- und Anlagenbaus
Anmeldungen sind ab sofort möglich!
Telefon: 0340 / 8821116
e-mail: info@ati-anhalt.de
Mehr Informationen unter:
Kommen Sie in die Metropole der Mobilität – besuchen Sie die Automechanika vom 14. bis 19. September 2010!
Die Automechanika bietet Ihnen ein einzigartiges Produktangebot in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Begleitet wird die Veranstaltung von hochkarätigen Sonderschauen, Vorträgen und Workshops.
Unangefochten erreicht die Automechanika Spitzenwerte bei ihrer Größe und Internationalität: Zur letzten Veranstaltung kamen rund 50 Prozent der Besucher und 80 Prozent der Aussteller aus dem Ausland.
Mehr Informationen unter:
Die zweijährlich organisierte Konferenz hat eine lange Tradition auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften und Kunststofftechnik in Deutschland.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Kontakt:
"P.2010"
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zentrum für Ingenieurwissenschaften
Kunststofftechnik
Prof. Dr. H.-J. Radusch
D-06099 Halle (Saale)
E-Mail: P.2010@iw.uni-halle.de
Die Kick-Off-Veranstaltung zum Innovationsforum "Feinstaubarmes Fahrzeug" findet im DEKRA Automobil Test Center Klettwitz statt.
Die verbindliche Anmeldung kann durch Versand des ausgefüllten Anmeldeformulars (www.acod.de/images/stories/kompetenzcluster/innoforen/anmeldungifpt100915.doc) per E-Mail an info@acod.de oder per Fax an 03378/518-068-30 erfolgen.
Anmeldeschluss ist der 1. September 2010.









