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Vier Branchen suchen Nachwuchs: Am 24. und 25. September präsentieren heimische Unternehmen der Branchen Metall, Elektro, IT und Chemie ihre Ausbildungsmöglichkeiten bei der gemeinsamen Berufsorientierungsmesse "KickStart". Auf dem Magdeburger Messegelände stehen dabei technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen sowie duale Studienangebote im Mittelpunkt.
Während der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld der Messe betonte Schirmherr und Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff: "Wer Teil des Wirtschaftsmotors unseres Landes werden will, findet auf der 'KickStart' erfolgreiche Unternehmen, beste Ausbildungschancen und langfristig sichere Arbeitsplätze. Die Messe führt ausbildende Industrieunternehmen der Region mit technisch und naturwissenschaftlich interessierten Schülern zusammen. Gerade in diesen Bereichen bieten sich hervorragende Zukunftschancen. So gibt es in Sachsen-Anhalt mit hochentwickelten Laboren und modernen Maschinen-hallen zahlreiche Produktionsstätten auf Weltniveau und entsprechend hochwertige Aufgabenfelder."
"Jugendliche können vom Angebot der 'KickStart' nur profitieren: Wer hier Kontakte knüpft, geht mit guten Chancen nach Hause, schon bald eine Ausbildung im Wunsch-Betrieb zu beginnen", verdeutlichte Organisator Lutz Wesche vom Magdeburger "Haus der Wirtschaft" das Konzept. In diesem Jahr präsentieren mehr als 30 Unternehmen aus ganz Sachsen-Anhalt ihre Ausbildungsangebote. An den Messeständen der "KickStart" treffen Schüler/innen nicht nur auf Personalverantwortliche und Ausbilder, sondern sie können sich intensiv und auf Augenhöhe mit den Auszubildenden der beteiligten Unternehmen austauschen und an Exponaten praktische Arbeitsschritte ausprobieren.
Zudem bietet die "KickStart" auch ein unterhaltendes Rahmenprogramm, das vom Reifenwechsel am Formel-1-Wagen bis zur Game-Show mit Schulklassen-Wettbewerb auf der Showbühne reicht. 2009 hatte die Premiere der KickStart, einer Initiative der Arbeitgeberverbände der Metall-, Elektro- und Chemie-industrie sowie der IT-Branche in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., rund 6000 Besucher angelockt.
Weitere Informationen finden Sie unter:
„Der Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt braucht mutige Jungunternehmer und Existenzgründer. Dabei entscheiden letztlich auch eine solide und nachhaltige Finanzierung sowie der Zugang zu Fremdkapital über Erfolg und Misserfolg einer Unternehmensgründung. Deshalb bringen wir mit dem INVESTFORUM junge Gründer und private Geldgeber zusammen, damit sich aus innovativen Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmungen entwickeln können.“ Dies sagte Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert zur Eröffnung des 2. „INVESTFORUMS Sachsen-Anhalt“ heute Abend in Magdeburg. Auf der so genannten Matching-Veranstaltung werden morgen rund 20 Unternehmen aus Medizintechnik, Biotechnologie, Elektrotechnik und IT ihre Geschäftskonzepte potentiellen Kapitalgebern präsentieren.
Schubert betonte, dass die Zahl der Gründungen im vergangenen Jahr wieder zugenommen habe. „Dieser erfreuliche Trend setzt sich auch 2010 fort. So wurden im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewerbean- als -abmeldungen registriert. Bei insgesamt 8.638 Anmeldungen bis Ende Juni beträgt der positive Saldo fast 1.200.“
Der Staatssekretär unterstrich gleichzeitig die besondere wirtschaftspolitische Bedeutung von Ausgründungen aus Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. „Diese schaffen rund siebenmal mehr Arbeitsplätze als andere Gründungen, machen aber bislang nur drei Prozent aller Existenzgründungen aus. Diesen Anteil wollen wir insbesondere in forschungs- und technologieintensiven Wirtschaftszweigen erhöhen und haben die Existenzgründungsoffensive ego. deshalb seit 2007 verstärkt auf die Förderung wachstumsorientierter Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft ausgerichtet.“ In diesem Zusammenhang verwies der Staatssekretär auf die bestehenden Hochschulgründernetzwerke UNIVATIONS und IMPULS sowie auf die erst kürzlich aufgelegten Förderprogramme ego.-INKUBATOR und ego.-PROTOTYPEN, mit denen Gründerwerkstatten und Pilotanlagen an Hochschulen sowie die Herstellung von Prototypen, Mustern und die Produktentwicklung unterstützt werden können.
"Die aus Makromolekülen bestehenden Polymerwerkstoffe, zu denen die thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffe sowie die Elastomere gehören, werden zu Recht als die Werkstoffe des 21. Jahrhunderts bezeichnet, da sie aufgrund ihrer Vielfältigkeit und universellen Anwendbarkeit mittlerweile in allen Lebensbereichen eingesetzt werden und aus vielen Anwendungen heute einfach nicht mehr wegzudenken sind", erklärt Tagungsleiter Hans-Joachim Radusch, Professor für Kunststofftechnik an der Martin-Luther-Universität. "Die Anwendungen für Polymerwerkstoffe umfassen Erzeugnisse des täglichen Bedarfs, der Elektronik und Elektrotechnik sowie Energie-erzeugung, der Medizintechnik und biomedizinischer Anwendungen, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilbranche sowie der Luft- und Raumfahrt."
Sowohl den Eigenschaften, der Verarbeitung und Anwendungen als auch der Synthese, Modifizierung und physikalischen Charakterisierung dieser Werkstoffgruppe ist die vom 15. bis 17. September 2010 stattfindende internationale Fachtagung "Polymerwerkstoffe 2010" gewidmet. An den drei Konferenztagen wird in 21 Plenar- bzw. Hauptvorträgen sowie 270 Kurzvorträgen und Posterpräsentationen über Forschungsergebnisse und neue Entwicklungen und Anwendungen auf dem Polymergebiet berichtet. Parallel zur Tagung findet eine attraktive Geräteausstellung bzw. Firmenpräsentation statt.
"Die große Resonanz auf unsere Einladung zeigt, dass sich die Tagung zu einem echten internationalen Highlight auf dem Polymergebiet entwickelt", sagt Hans-Joachim Radusch. Die Tagung wirke durch ihren Anwendungsbezug auch auf das für Sachsen-Anhalt wichtige industrielle Umfeld der Polymererzeugung und Kunststoffverarbeitung positiv ein.
Weitere Informationen:
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Radusch
Telefon: 03461 46 2791/ 3792
E-Mail: hans-joachim.radusch@iw.uni-halle.de
Das hat heute der DLG-Gesamtausschuss in Braunschweig beschlossen. Sachsen-Anhalts Umwelt- und Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens begrüßte die Entscheidung. Aeikens sagte: "Ich freue mich, dass sich die DLG für Sachsen-Anhalt entschieden hat. Der Agrarstandort Sachsen-Anhalt erfährt mit der Etablierung des Pflanzenbauzentrums in Bernburg-Strenzfeld eine enorme Aufwertung." Das Gelände mit rund 500 Hektar Fläche dient als Standort für die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in der ganzen Bandbreite der landwirtschaftlichen Produktion. Es ist Standort für Freilandausstellungen und für Landtechniktests auf dem Feld. Außerdem werden Fortbildungsangebote für die Weiterbildung entwickelt und die Kommunikation zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft ausgebaut. Dr. Lothar Hövelmann, Geschäftsführer des DLG Fachzentrums Landwirtschaft, übernimmt auch die Leitung des Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrums.
„Das Internationale DLG-Pflanzenbauzentrum ist ein wichtiger Baustein für eine wettbewerbsfähige, zukunftsorientierte und nachhaltige Landwirtschaft“, betont DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer. „Die DLG unternimmt im 125. Jahr ihres Bestehens diese Zukunftsinvestition, um einen Beitrag für den Agrar- und Forschungsstandort Deutschland zu leisten und die angewandte Pflanzen-bauforschung zu fördern.“ Aufgaben wie die Sicherung der Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung sowie alternative Energiekonzepte, die auf Biomasse basieren, erhöhen den Innovationsdruck auf die moderne Pflanzen-produktion. Demgegenüber ist in Deutschland jedoch festzustellen, dass die Bedeutung anwendungsorientierter Forschung im Pflanzenbau insbesondere aus finanziellen Gründen seit Jahren zurückgeht.
In der Startphase wird das Internationale DLG-Pflanzenbauzentrum mit drei bis vier Mitarbeitern aufgebaut. "Die intensive Evaluation im Vorfeld hat gezeigt, dass sich das Gelände in Bernburg-Strenzfeld hervorragend für diese Zwecke eignet ", sagt Dr. Lothar Hövelmann. „Sowohl unter pflanzenbaulichen als auch unter standortkundlichen Gesichtspunkten – also hinsichtlich Bodenbe-schaffenheit und klimatischen Bedingungen – bietet der Standort die besten Voraussetzungen. Besonders wichtig ist die Nähe zu Standortpartnern aus Forschung und Beratung, wie der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLFG), der Hochschule Anhalt,der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Julius-Kühn-Institut Quedlinburg sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Agrarwirtschaft.“
Im Internationalen Pflanzenbauzentrum wird die DLG mit Partnern aus Wissenschaft (Hochschulen, Ressortforschung des Bundes und Einrichtungen der Länder) und Wirtschaft Fragen des Pflanzenbaus sowie der Land- und Verfahrenstechnik untersuchen. Dazu gehören etwa Präzisionslandwirtschaft, Nährstoffmanagement, Fruchtfolgegestaltung, Energiepflanzenanbau, Bodenbearbeitungsstrategien, Anpassungsstrategien an den Klimawandel, Pflanzenschutz. sowie komplexe produktionstechnische Verfahrensvergleiche. In Kooperation mit den führenden Forschungs- und Beratungseinrichtungen soll hier ein Beitrag geleistet werden, wissenschaftliche Erkenntnisse praktisch zu prüfen, ihre Umsetzung in die Praxis zu unterstützen und gleichzeitig neue Fragestellungen durch einen „Runden Tisch“ der Pflanzenbauprofis zu initiieren.
Das Internationale Pflanzenbauzentrum versteht sich deshalb als eine Plattform, auf der Experten aus Praxis und Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung Erkenntnisse vernetzen und in praktische Frage- und Versuchs-anstellungen umsetzen. Ein weiterer wesentlicher Zweck des Internationalen Pflanzenbauzentrums ist seine Nutzung für pflanzenbauliche Demonstrationen. Daher werden die DLG-Feldtage 2012 vom Dienstag, 19. Juni, bis Donnerstag, 21. Juni 2012, sowie die Folgeveranstaltung 2014 auf dem Gelände des Internationalen Pflanzenbauzentrums stattfinden.
Im Zuge der Entwicklungen um das Internationale DLGPflanzenbauzentrum sind beim Bund unter dem Arbeitstitel „Forschungs- und Entwicklungscluster Pflanzenbau Deutschland“ Überlegungen zur Neugestaltung der Pflanzen-bauforschung im Rahmen eines übergreifenden bundesweiten Konzeptes angestoßen worden. Im Rahmen dieses Clusters soll die Deutsche Agrar-forschungsallianz (DAFA) eine wesentliche Gestaltungsfunktion übernehmen. Die DLG sieht das Internationale Pflanzenbauzentrum in Bernburg als wichtiges Element dieses bundesweit und international wettbewerbsfähigen Forschungs-verbundes und ist bereit, bei dessen Ausgestaltung aktiv mitzuwirken.
Wie sieht die zukünftige Mobilität mit Elektrofahrzeugen aus? Fest steht: Sie muss nicht nur problemlos funktionieren, auch soll der dafür notwendige Strom hauptsächlich aus regenerativen Quellen stammen. Trotz der damit verbundenen Unwägbarkeiten soll die Mobilität des Menschen aber nicht nennenswert beeinträchtigt werden. Um zu zeigen, wie das im Alltag umgesetzt werden kann, beginnt heute die Testphase für eines der derzeit innovativsten Systeme für Elektromobilität - das »Elektro-Mobilitätssystem Harz«.
Zusammen mit den speziell entwickelten, neuen Ladestationen sollen zukünftig nicht nur ganze Flotten von Elektroautos flächendeckend mit umweltfreundlich gewonnener Energie versorgt werden. Die Elektrofahrzeuge und Ladesysteme sind gleichzeitig Teil eines intelligenten, mobilen Speichernetzes für elektrischen Strom. Die Grundlage dafür wird in erster Linie durch die Rückspeisefähigkeit der neuen Fahrzeugbatterien geschaffen. Dank dieser Technologie können die Elektroautos sowohl Energie speichern, als sie bei Bedarf auch wieder in das Netz zurückgegeben. Damit werden die Fahrzeuge zum Bestandteil eines dezentralen, zum Teil mobilen Energiespeichernetzes, aus dem das Stromnetz etwa zu Spitzenzeiten mit zusätzlicher Energie versorgt werden kann.
Entwickelt wurden das Konzept und die dazugehörige Technologie im Rahmen des Forschungsprojektes »Harz.EE-Mobility«, in dem die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Konsortialleitung übernommen hat. Insgesamt besteht das Forschungskonsortium aus einer Reihe exponierter regionaler und nationaler Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Neben dem
Fraunhofer IFF Magdeburg und dem Fraunhofer IWES, Siemens, Vodafone, der Deutschen Bahn, E.ON Avacon und In.Power sind dabei auch besonders Unternehmen aus Sachsen-Anhalt engagiert. Außer den Stadtwerken Halberstadt, Blankenburg, Quedlinburg und Wernigerode beteiligen sich ebenfalls die RegenerativKraftwerke Harz und der Antriebsentwickler Krebs und Aulich, der die Umrüstung der Elektrofahrzeuge auf die neue Batterietechnologie vornimmt.
Das unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Projektes für die gesamte Region. Diese Meinung teilt auch das Wirtschaftsministerium des Landes, welches das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Reiner Haseloff betont: »Elektromobilität bietet erhebliche Potenziale für die heimischen Autozulieferer. Dazu gehören auch Konzepte für eine intelligente Aufladung der Elektrofahrzeuge, die dadurch eine bestimmende Rolle im System neuer Speichertechnologien für die Wind- und Sonnenenergie spielen können. Deshalb freue ich mich, dass mit dem Elektro-Mobilitätssystem Harz eine wichtige Keimzelle dieser innovativen Speichertechnologie in Sachsen-Anhalt liegt und dass mit der Krebs und Aulich GmbH ein heimischer Automobilzulieferer die neue Generation der Elektrofahrzeuge umrüstet.«
Bis Mitte 2011 soll die jetzt beginnende Testphase im Harz und in der Region Magdeburg abgeschlossen sein. Schon ab September 2010 werden die Elektrofahrzeuge aber regulär durch Magdeburg und den Harz fahren. Vor allem Privatpersonen, Pendler und Unternehmen, sollen die neuen Stromer nutzen. Dafür werden im Testgebiet mindestens 10 der neuen Elektrotankstellen installiert, um eine flächendeckende Versorgung mit Energie zu gewährleisten.
Mehr Informationen im Internet unter: www.harzee-mobility.de
Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Sandtorstraße 22
39106 Magdeburghttp://www.iff.fraunhofer.de
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
René Maresch M. A.
Telefon: +49 (0) 391/40 90-446
E-Mail: presse @iff.fraunhofer.de
Sachsen-Anhalt gilt seit jeher als Land der Innovationen. Bedeutende Erfindungen gingen von hier aus um die Welt. Die ersten Anlagen zur Methanolsynthese und zur Herstellung von synthetischem Kautschuk, die Erfindung des Hartgusses, der erste Farbfilm. Auch heutzutage sind Innovationen Basis und Triebkraft wirtschaftlicher Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Dauerhaft wirtschaftlichen Erfolg hat nur, wer neue wissenschaftliche Erkenntnisse zügig zur Marktreife entwickelt und innovative Produkte und Dienstleistungen schnell in den Markt einführt. Erfolgreiche Innovationen machen Regionen stark, denn sie setzen Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Eine dieser starken Regionen: Halle/Leipzig. Dort im Herzen des mitteldeutschen Chemie-Dreiecks ist ein international beachteter Standort der Polymertechnologie entstanden.
In Sachsen-Anhalt ist die kunststoffverarbeitende Industrie in den vergangenen Jahren bei Umsatz und Beschäftigten kontinuierlich gewachsen. Um diese positive Entwicklung fortsetzen zu können, muss die Entwicklung neuer Produkte und innovativer Verfahren noch stärker in den Fokus gestellt und gleichermaßen das Entwicklungstempo bei der Umsetzung von Innovationen deutlich forciert werden. Künftig kommt es darauf an, die Kompetenzen von grundlagen- und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft zu verknüpfen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Polymerchemie, Verfahrenstechnik und Polymerverarbeitung weiter zu verstärken. Das Ziel: erfolgreiche Innovationsallianzen aus Großunternehmen der Polymersynthese, mittelständischen Polymer verarbeitenden Betrieben und Forschungseinrichtungen.
Orbita Film, Dow ValuePark®, Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und –verarbeitung (PAZ), RP Compounds, KraussMaffei, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, Schüco, Schuberth – Besuchen Sie erfolgreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt!
Kontakt:
Central European Chemical Network
koordiniert durch isw GmbH
isw Gesellschaft für wissenschaftliche
Beratung und Dienstleistung mbH
Hoher Weg 3
06120 Halle
Tel: +49 345 299 82 718
Funk: +49 172 798 85 28
Fax: +49 345 299 82 711
E-Mail: fiene.grieger@cechemnet.de
Anmeldeschluss: 10. September 2010
Wir sind Feuer und Flamme!", gibt Alexander Schaefer am Telefon zu. Der Technikchef des Multimediazentrums (MMZ) in Halle (Saale) steckt mitten in den Vorbereitungen zum dreitägigen Zukunftskongress des Innovationsforums "3-D Cinema und Stereoskopische Medienproduktion" vom 27. bis 29. September 2010 in Halle an der Saale, das vom Bundesforschungsministerium mit einer Förderung ausgezeichnet wurde.
Oder viel genauer gesagt, Alexander Schaefer zählt faktisch schon den Countdown für das Medienereignis in der Bundesrepublik in diesem Jahr. Die Kultband Die Fantastischen Vier wird am 28. September 2010 im Hallenser Steintor-Varieté ein Konzert vor etwa 1.200 Zuschauern spielen, das live und im 3-D-Format in rund 100 Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Leinwände übertragen wird: "Die Fantastischen Vier in der dritten Dimension. Diese Art von Live-Übertragung in 3 D hat es noch nie auf der Welt gegeben.", gibt Alexander Schaefer mit einem gewissen Stolz preis.
Nach seinen Angaben werden in der 3-D-Technologie erfahrene Kameraleute insgesamt rund 15 Kameras auf, vor und über der Bühne im Steintor-Varieté bedienen, um ein exzellentes dreidimensionales Live-Bild in die Kinos übertragen zu können. Nachdem die bisherigen Technikproben sehr gut verlaufen seien, die Übertragung des Sendesignals von Halle (Saale) aus via Satellit in die 100 Kinos stabil funktionierte, habe jetzt das ganze Team "große Lust" auf das Event, so der MMZ-Technikchef.
Viel Zeit für Proben mit den Fantastischen Vier bleibt der Crew nicht, betont Alexander Schaefer: "Wir machen eine Generalprobe am 27. September mit Publikum im Steintor-Varieté, bei der wir uns vor allem mit den Musikern über wichtige künstlerische Aspekte der Show noch verständigen müssen." Beispielsweise arbeite man zurzeit an den LED-Wänden, die Bestandteil der Bühnenshow von der Band sind, um diese auch 3-D-tauglich zu präsentieren. Zudem seien auch rasante Kameraschwenks und Zooms in 3-D nicht angesagt, um das menschliche Auge nicht überzustrapazieren.
Die für die Live-Übertragung des Konzerts in die Kinos notwendige technische Ausrüstung stellen EUTELSAT, OPEN SKY und BEWEGTE BILDER, die Kameras kommen von SONY.
Mehr Informationen unter
In der ausgestellten Bescheinigung erwähnen die Prüfer, dass der Test nach den Richtlinien der DIN EN 61701:1995 durchgeführt und vom Hersteller als „erfolgreich bestanden“ gilt.
Dies ist besonders für alle Eigentümer einer Solaranlage an Küstengebieten oder auf Inseln eine gute Nachricht. Ihnen bestätigt der Test, dass Sovello-Produkte auch unter widrigsten Bedingungen ihren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.
Pressekontakt:
Konrad Sell
Referent Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)3494 – 6664 7511
Mobil: +49 (0)1525 – 4600 265
k.sell@sovello.com
Lasermarkierung von Solarzellen eröffnet neue Möglichkeiten in der Qualitätskontrolle
Q-Cells befasst sich seit einigen Jahren mit der Markierung von Solarzellen. Nun ist es den Q-Cells Ingenieuren gelungen, ein lasergestütztes Verfahren zur individuellen Kodierung jeder einzelnen Solarzelle zur Serienproduktions- tauglichkeit zu bringen. Für die Technologie der Lasermarkierung wurde ein europäisches Patent mit dem Titel „Solarzellenmarkierungsverfahren und Solarzelle“ erteilt. Die im Zuge der Entwicklung über die Zeit hin erhaltenen Schutzrechte werden von Q-Cells als Lizenzen zu fairen und angemessenen Bedingungen an Interessierte zur Nutzung angeboten. Das Verfahren, das bei Q-Cells bis Ende des Jahres flächendeckend implementiert sein wird, eröffnet völlig neue Wege in der Nachverfolgung und Optimierung der Produkte. Wichtige Kenngrößen wie z.B. Lieferdatum des Rohmaterials, Lieferantenkennung sowie die Kennzeichnung der eingesetzten Betriebsstoffe im Herstellungsprozess können gespeichert und der jeweiligen Solarzelle zugeordnet werden. Für die Kunden bedeutet das ein erhebliches Plus an Qualität für jede Zelle im Modul.
Vorteile durch höhere Qualität und Kostenersparnisse
Die digitale Markierung jeder einzelnen Solarzelle ermöglicht eine 100-prozentige Rückverfolgung über weite Teile der Photovoltaik-Wertschöpfungskette – vom Silizium-Roh-Wafer bis hin zu Solarmodulen und -systemen. Nie zuvor war es möglich, die Produktionsschritte in einer solchen Detailtiefe nachzuvollziehen. In jedem Schritt steigert das Verfahren die Transparenz, erlaubt so Rückschlüsse auf eingesetze Rohmaterialien und Herstellungsprozesse und kann zur Steigerung der Produktstabilität beitragen. Gestützt durch die Lasermarkierung führt die kontinuierliche Prozessoptimierung zu Kostenersparnissen und fördert neue technologische Entwicklungen in der Solarbranche.
Innovatives und anwendungsorientiertes Produktportfolio
Neben den Innovationen im Bereich der Solarzellen demonstriert Q-Cells mit dem Solarhaus in Modellgröße die ganze Vielfalt seines Produktangebots: Ausgestellt sind Anwendungen für Schräg- und Flachdächer sowie Fassaden und Freiflächen. Mit den Produktreihen Q.PRO, Q.BASE, und Q.SMART präsentiert Q-Cells dazu passgenaue Lösungen. Auch über die Systemkompetenz von Q-Cells sowohl bei mittelgroßen Projekten für gewerbliche und industrielle Kunden als auch bei großen Solarparks können sich Besucher informieren. Qualitativ hochwertige kristalline Solarzellen runden das präsentierte Produktportfolio ab. Mit diesem Messeauftritt macht Q-Cells seine strategische Wandlung vom reinen Solarzellenhersteller zum integrierten Anbieter von Photovoltaik-Lösungen deutlich sichtbar.
Kontakt:
Q-Cells SE
OT Thalheim
Sonnenallee 17 - 21
06766 Bitterfeld-Wolfen
www.q-cells.com
Corporate Communications:
Ina von Spies
Tel.: +49 - (0)3494 - 6699 10121
presse@q-cells.com
Auch im Bereich der Ausbildung und Forschung ist Sachsen-Anhalt ganz Vorne dabei. Dafür sorgen zwei Universitäten, acht Fachhochschulen und 12 Forschungsinstitute. Konkrete Konzepte zur Ausbildung des Nachwuchses gibt es bereits. So bietet die Hochschule Anhalt (FH) gemeinsam mit Unternehmen der Solarbranche den praxisintegrierenden dualen Studiengang Solartechnik an. Auch die Q-Cells SE engagiert sich für die Spezialisten der Zukunft in der Region und finanziert eine Stiftungsprofessur für Photovoltaik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Das Fraunhofer-Center für Silizium Photovoltaik (CSP), das weltweit einmalige Kristallisations- und Materialanalysezentrum für den Photovoltaik-Werkstoff Silizium, untersucht beispielsweise in Deutschlands größten Klimakammern das Materialverhalten der PV-Module und Sonnenkollektoren und im Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP wird zu Laminierungsprozessen geforscht.
Nach erfolgreichem Auftritt im vergangenen Jahr präsentiert sich Sachsen-Anhalt zum dritten Mal auf einem Gemeinschaftsstand mit mehr Ausstellern und erstmals mit dem Cluster SOLAR VALLEY Mitteldeutschland e.V. auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference (06.- 09. September 2010), die in diesem Jahr in Valencia stattfindet.
Die Mitaussteller des von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) organisierten Messeauftritts sind:
- Solar Valley Mitteldeutschland e.V.
- Fraunhofer Center für Silizium Photovoltaik (CSP)
- iCON GmbH
- Sinusstrom GmbH
- SSF solar screen factory GmbH
- Stadt Sandersdorf-Brehna
- Vetro Solar GmbH
- Wirtschaftsförderung Halle (Saale)
Daneben sind auch Einzelausstellter aus Sachsen-Anhalt auf der Messe: boraident GmbH, CALYXO GmbH, f | solar GmbH, INNOTECH SOLAR ITS, Sovello AG, Q-Cells SE.
Besuchen Sie Sachsen-Anhalt auf der EU PVSEC in Valencia, Level 2, Hall 1, Booth A 10.
Kontakt:
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbh
Ines Massih-Richter
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
Tel.: +49 (0)391 567086
Mobil: +49 (0)1515 2626467
Email: ines.massih-richter@img-sachsen-anhalt.de
Auch unter Ausschluss der Saisoneinflüsse erweist sich die Aufwärtsbewegung als kräftig. Die konjunkturelle Erholung am Bau, die Anfang dieses Jahres durch den übermäßig starken Wintereinbruch zunächst unterbrochen wurde, gewinnt damit weiter an Fahrt. Neben den durch die Konjunkturpakete ausgelösten Baumaßnahmen kommen Anregungen aus dem Wohnungsbau. Hier spielen neben konjunkturellen Einflussgrößen – wie niedrige Hypothekenzinsen, abnehmende Arbeitsmarktrisiken, Flucht in Immobilien zur Absicherung von Inflationsgefahren – wohl auch die Bauaufträge zur Beseitigung der Flutschäden in Sachsen und Brandenburg eine Rolle.
Von diesen Auftriebskräften profitieren vor allem der Hochbau und der Ausbau. In beiden Sparten werden sowohl die Lage als auch die Aussichten nochmals günstiger bewertet. Außergewöhnlich kräftig steigt dabei mit 14 Saldenpunkten die Geschäftslage im Ausbaubereich, während sich bei den Hochbauunternehmen die Geschäftsaussichten mit 20 Punkten besonders deutlich verbessern. Die derzeitigen Baugeschäfte dürften noch stark durch die Sanierungsmaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II geprägt sein, aber auch die privaten Haushalte und die Wohnungsunternehmen setzen Modernisierungsmaßnahmen fort. Die Bauunternehmen aus Brandenburg und Sachsen sind besonders hinsichtlich der zukünftigen Baugeschäfte optimistisch, wohl auch angesichts notwendiger Baumaßnahmen zur Beseitigung der Flutschäden. Zugleich deutet die Genehmigungsstatistik darauf hin, dass auch der Neubau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen zulegt, getragen durch mehr Projekte sowohl von den privaten Haushalten als auch von den Wohnungsunternehmen.
Im Tiefbau stagniert die Geschäftslage unter Ausschluss der Saisoneinflüsse dagegen in etwa auf dem Niveau zu Sommerbeginn. Die Aussichten geben sogar nach, die Optimisten und Pessimisten halten sich nun wieder die Waage. Der Erwartungshorizont der Umfrage reicht inzwischen bis in das Jahr 2011 hinein. Damit reflektieren die Unternehmen, dass die staatliche Investitions-ausgaben nach dem Auslaufen der konjunkturstützenden Maßnahmen planmäßig zurückgefahren werden.
Hintergrund:
Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) widmet sich der Erforschung der Entwicklungen „Von der Transformation zur europäischen Integration“. Dieses Forschungsprofil ist auf zwei Bereiche konzentriert: Programmbereich I befasst sich mit Wachstum und wirtschaftlicher Integration, Programmbereich II mit der Analyse von Transformationsprozessen. Unter dem allgemeinen Forschungsthema genießt die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands besondere Aufmerksamkeit. Das IWH ist in drei wissenschaftlichen Abteilungen organisiert: Makroökonomik, Strukturökonomik und Stadtökonomik. Die Forschung wird in inhaltlich definierten Forschungsschwerpunkten durchgeführt, die auf mittlere Frist eingerichtet sind und abteilungsübergreifend spezifische Kompetenzen bündeln. Diese Forschungsschwerpunkte sind als Ort der Einheit von wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftspolitischer Beratung zu verstehen. Das IWH ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Kontakt:
Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Kleine Märkerstraße 8
06108 Halle (Saale)
Postfach 11 03 61,
06017 Halle (Saale)
Tel.: 49 (0) 345/7753-60
www.iwh-halle.de
Pressekontakt:
Tobias Henning
Tel.: +49 (0) 345/7753-720
E-Mail: presse@iwh-halle.de
2,2 Millionen Euro will das Unternehmen mit der Offerte bei Privatanlegern platzieren. Mehr als neun Prozent Wertzuwachs sollen die vom Partner Enercon installierten Windkraftanlagen pro Jahr einspielen, prognostiziert UDI. Insgesamt stellt der Initiator nach 21 jähriger Laufzeit einen Kapitalrückfluss von 316 Prozent in Aussicht.
Investoren sollen unter anderem davon profitieren, dass Anlagenbauer Enercon über 15 Jahre eine Verfügbarkeit von 97 Prozent garantiert. Zudem wirbt UDI mit Windverhältnissen von 6,5 bis 6,6 Metern pro Sekunde, die von zwei unabhängigen Gutachten ermittelt wurden.
Außerdem soll sich der Fonds dadurch empfehlen, dass die Betreibergesellschaft der Anlagen, SAB Windteam, über langjährige Erfahrung aus dem Betrieb von über 20 Windkraftanlagen mit mehr als 250 Megawatt verfügt und die Vergütung des Windstroms durch die Einspeisevergütung 20 Jahre lang garantiert ist.
Die UDI- Planungs- und Projektentwicklungstochter für Biogas UDI Bioenergie hat indessen ihre Geschäftsführung verstärkt. An der Seite von Harald Felker und Georg Hetz wird Matthias Kubat (45) künftig die Unternehmensgeschäfte leiten und sich besonders den Projekten der nördlichen Regionen widmen. Zuletzt war er Finanzvorstand (CFO), später Leiter des operativen Geschäftes (COO) der Biogas Nord AG.
Die ausgewerteten Ergebnisse ermöglichten es erstmalig, den aktuellen Entwicklungsstand der Zulieferindustrie in den Neuen Ländern transparent abzubilden und darauf aufbauend zukünftige Ziele für die Aktivitäten des ACOD und der Länderinitiativen zu definieren.
Um die Entwicklung der Branche kontinuierlich und zuverlässig zu analysieren und aussagekräftige Resultate zu erhalten, plant der ACOD auf Basis dieser Studie von 2008/2009 nun eine erste Folgebefragung.
Zu diesem Zweck werden im Zeitraum von September bis Oktober 2010 seitens des ACOD und der Länderinitiativen sowohl auf postalischem als auch elektronischem Weg Fragebögen an rund 1.400 Firmen der Automobilbranche versendet.
Die erhobenen Einzeldaten der Unternehmen werden in jedem Fall geheim gehalten. Um einen Rückschluss auf einzelne Unternehmensdaten auszuschließen, werden ausschließlich aggregierte Untersuchungsergebnisse weitergegeben.
Mehr Informationen unter:
Das sagte heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff in Salzwedel (Altmarkkreis Salzwedel) anlässlich der Auszeichnung der CARBONIT Filtertechnik GmbH als „Unternehmen des Monats August 2010“. Die Firma, die in Salzwedel 20 Mitarbeiter beschäftigt, stellt international patentierte, vollständig abbaubare Aktivkohle-Blockfilter aus nachwachsenden Rohstoffen zur Filtration von Flüssigkeiten her. Die erzeugten Filterelemente werden u. a. im Bereich der Gastronomie, in der Medizin- und Pharmaindustrie sowie in privaten Haushalten eingesetzt. Die Filter werden auch in Krisengebieten zur Filtration von verunreinigtem Trinkwasser verwandt. Das sogenannte Krisenfass arbeitet im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen ohne den Einsatz von Chemikalien, benötigt weder Strom noch einen Wasseranschluss und ist deshalb in unzugänglichen Gebieten gut einzusetzen.
Die mehrfach wegen ihrer innovativen Produkte ausgezeichnete CARBONIT Filtertechnik GmbH (u. a. mit dem Hugo Junkers Innovationspreis Sachsen-Anhalt 2006) ist eine Tochter der Westa-Holding GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen). Das Familienunternehmen gehört zu den Marktführern in Deutschland und Europa für hochwertige Filterelemente zur Aufbereitung von Trinkwasser.
„Das Kaliwerk in Zielitz gehört weltweit zu den leistungsfähigsten Kaliwerken. Der größte industrielle Arbeitgeber nördlich von Magdeburg kann eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote sowie einen sehr hohen Übernahmeanteil der Auszubildenden vorweisen und ist damit beispielgebend für andere Betriebe. Beispielgebend ist das Werk auch im Hinblick auf sein Bemühen um Energieeffizienz, die es durch den konsequenten Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung erreicht. Durch die Investition in eine zweite Dampfturbine für das Kraftwerk wird die Energieeffizienz noch weiter verbessert.“ Das sagte heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff auf einer Pressekonferenz im Anschluss an einen Besuch des Ministers im Unternehmen.
Die K+S KALI GmbH, Werk Zielitz, investiert 15,4 Mio. Euro in ihr eigenes Kraftwerk, das nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung mit einer Effizienz von etwa 90 Prozent arbeitet. Da das Unternehmen für die Versorgung aller Produktionsbereiche unter und über Tage große Mengen an elektrischer Energie und Dampf benötigt, soll nun mit der Anschaffung einer zweiten Dampfturbine die Energieeffizienz des Kraftwerks weiter verbessert werden. Damit erhöht sich der Eigenstromanteil auf etwa 95 Prozent, sodass der Strombedarf im Kaliwerk nahezu vollständig selbst gedeckt werden kann. Der Beginn des Probebetriebes ist für den 13. September 2010 geplant.
Werksleiter Hans-Joachim Kind sagte dazu: „Effiziente Energienutzung bedeutet nicht nur den sorgsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“
Die K+S- Gruppe mit ihrem Hauptsitz in Kassel (Hessen) gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, von Pflanzenpflege- sowie Salzprodukten. Ende 2009 beschäftigte das Unternehmen weltweit etwa 15.200 Mitarbeiter, davon etwa 1.720 in Zielitz. Die Ausbildungsquote liegt bei etwa 9 Prozent (151 Auszubildende). Seit 1993 wurden durch die K+S-Gruppe über 450 Mio. Euro in den Kalisalzbergbau des Landes Sachsen-Anhalt investiert.
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September 2010
Vier Branchen suchen Nachwuchs: Am 24. und 25. September präsentieren heimische Unternehmen der Branchen Metall, Elektro, IT und Chemie ihre Ausbildungsmöglichkeiten bei der gemeinsamen Berufsorientierungsmesse "KickStart". Auf dem Magdeburger Messegelände stehen dabei technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen sowie duale Studienangebote im Mittelpunkt.
Während der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld der Messe betonte Schirmherr und Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff: "Wer Teil des Wirtschaftsmotors unseres Landes werden will, findet auf der 'KickStart' erfolgreiche Unternehmen, beste Ausbildungschancen und langfristig sichere Arbeitsplätze. Die Messe führt ausbildende Industrieunternehmen der Region mit technisch und naturwissenschaftlich interessierten Schülern zusammen. Gerade in diesen Bereichen bieten sich hervorragende Zukunftschancen. So gibt es in Sachsen-Anhalt mit hochentwickelten Laboren und modernen Maschinen-hallen zahlreiche Produktionsstätten auf Weltniveau und entsprechend hochwertige Aufgabenfelder."
"Jugendliche können vom Angebot der 'KickStart' nur profitieren: Wer hier Kontakte knüpft, geht mit guten Chancen nach Hause, schon bald eine Ausbildung im Wunsch-Betrieb zu beginnen", verdeutlichte Organisator Lutz Wesche vom Magdeburger "Haus der Wirtschaft" das Konzept. In diesem Jahr präsentieren mehr als 30 Unternehmen aus ganz Sachsen-Anhalt ihre Ausbildungsangebote. An den Messeständen der "KickStart" treffen Schüler/innen nicht nur auf Personalverantwortliche und Ausbilder, sondern sie können sich intensiv und auf Augenhöhe mit den Auszubildenden der beteiligten Unternehmen austauschen und an Exponaten praktische Arbeitsschritte ausprobieren.
Zudem bietet die "KickStart" auch ein unterhaltendes Rahmenprogramm, das vom Reifenwechsel am Formel-1-Wagen bis zur Game-Show mit Schulklassen-Wettbewerb auf der Showbühne reicht. 2009 hatte die Premiere der KickStart, einer Initiative der Arbeitgeberverbände der Metall-, Elektro- und Chemie-industrie sowie der IT-Branche in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., rund 6000 Besucher angelockt.
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„Der Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt braucht mutige Jungunternehmer und Existenzgründer. Dabei entscheiden letztlich auch eine solide und nachhaltige Finanzierung sowie der Zugang zu Fremdkapital über Erfolg und Misserfolg einer Unternehmensgründung. Deshalb bringen wir mit dem INVESTFORUM junge Gründer und private Geldgeber zusammen, damit sich aus innovativen Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmungen entwickeln können.“ Dies sagte Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert zur Eröffnung des 2. „INVESTFORUMS Sachsen-Anhalt“ heute Abend in Magdeburg. Auf der so genannten Matching-Veranstaltung werden morgen rund 20 Unternehmen aus Medizintechnik, Biotechnologie, Elektrotechnik und IT ihre Geschäftskonzepte potentiellen Kapitalgebern präsentieren.
Schubert betonte, dass die Zahl der Gründungen im vergangenen Jahr wieder zugenommen habe. „Dieser erfreuliche Trend setzt sich auch 2010 fort. So wurden im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewerbean- als -abmeldungen registriert. Bei insgesamt 8.638 Anmeldungen bis Ende Juni beträgt der positive Saldo fast 1.200.“
Der Staatssekretär unterstrich gleichzeitig die besondere wirtschaftspolitische Bedeutung von Ausgründungen aus Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. „Diese schaffen rund siebenmal mehr Arbeitsplätze als andere Gründungen, machen aber bislang nur drei Prozent aller Existenzgründungen aus. Diesen Anteil wollen wir insbesondere in forschungs- und technologieintensiven Wirtschaftszweigen erhöhen und haben die Existenzgründungsoffensive ego. deshalb seit 2007 verstärkt auf die Förderung wachstumsorientierter Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft ausgerichtet.“ In diesem Zusammenhang verwies der Staatssekretär auf die bestehenden Hochschulgründernetzwerke UNIVATIONS und IMPULS sowie auf die erst kürzlich aufgelegten Förderprogramme ego.-INKUBATOR und ego.-PROTOTYPEN, mit denen Gründerwerkstatten und Pilotanlagen an Hochschulen sowie die Herstellung von Prototypen, Mustern und die Produktentwicklung unterstützt werden können.
"Die aus Makromolekülen bestehenden Polymerwerkstoffe, zu denen die thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffe sowie die Elastomere gehören, werden zu Recht als die Werkstoffe des 21. Jahrhunderts bezeichnet, da sie aufgrund ihrer Vielfältigkeit und universellen Anwendbarkeit mittlerweile in allen Lebensbereichen eingesetzt werden und aus vielen Anwendungen heute einfach nicht mehr wegzudenken sind", erklärt Tagungsleiter Hans-Joachim Radusch, Professor für Kunststofftechnik an der Martin-Luther-Universität. "Die Anwendungen für Polymerwerkstoffe umfassen Erzeugnisse des täglichen Bedarfs, der Elektronik und Elektrotechnik sowie Energie-erzeugung, der Medizintechnik und biomedizinischer Anwendungen, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilbranche sowie der Luft- und Raumfahrt."
Sowohl den Eigenschaften, der Verarbeitung und Anwendungen als auch der Synthese, Modifizierung und physikalischen Charakterisierung dieser Werkstoffgruppe ist die vom 15. bis 17. September 2010 stattfindende internationale Fachtagung "Polymerwerkstoffe 2010" gewidmet. An den drei Konferenztagen wird in 21 Plenar- bzw. Hauptvorträgen sowie 270 Kurzvorträgen und Posterpräsentationen über Forschungsergebnisse und neue Entwicklungen und Anwendungen auf dem Polymergebiet berichtet. Parallel zur Tagung findet eine attraktive Geräteausstellung bzw. Firmenpräsentation statt.
"Die große Resonanz auf unsere Einladung zeigt, dass sich die Tagung zu einem echten internationalen Highlight auf dem Polymergebiet entwickelt", sagt Hans-Joachim Radusch. Die Tagung wirke durch ihren Anwendungsbezug auch auf das für Sachsen-Anhalt wichtige industrielle Umfeld der Polymererzeugung und Kunststoffverarbeitung positiv ein.
Weitere Informationen:
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Radusch
Telefon: 03461 46 2791/ 3792
E-Mail: hans-joachim.radusch@iw.uni-halle.de
Das hat heute der DLG-Gesamtausschuss in Braunschweig beschlossen. Sachsen-Anhalts Umwelt- und Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens begrüßte die Entscheidung. Aeikens sagte: "Ich freue mich, dass sich die DLG für Sachsen-Anhalt entschieden hat. Der Agrarstandort Sachsen-Anhalt erfährt mit der Etablierung des Pflanzenbauzentrums in Bernburg-Strenzfeld eine enorme Aufwertung." Das Gelände mit rund 500 Hektar Fläche dient als Standort für die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in der ganzen Bandbreite der landwirtschaftlichen Produktion. Es ist Standort für Freilandausstellungen und für Landtechniktests auf dem Feld. Außerdem werden Fortbildungsangebote für die Weiterbildung entwickelt und die Kommunikation zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft ausgebaut. Dr. Lothar Hövelmann, Geschäftsführer des DLG Fachzentrums Landwirtschaft, übernimmt auch die Leitung des Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrums.
„Das Internationale DLG-Pflanzenbauzentrum ist ein wichtiger Baustein für eine wettbewerbsfähige, zukunftsorientierte und nachhaltige Landwirtschaft“, betont DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer. „Die DLG unternimmt im 125. Jahr ihres Bestehens diese Zukunftsinvestition, um einen Beitrag für den Agrar- und Forschungsstandort Deutschland zu leisten und die angewandte Pflanzen-bauforschung zu fördern.“ Aufgaben wie die Sicherung der Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung sowie alternative Energiekonzepte, die auf Biomasse basieren, erhöhen den Innovationsdruck auf die moderne Pflanzen-produktion. Demgegenüber ist in Deutschland jedoch festzustellen, dass die Bedeutung anwendungsorientierter Forschung im Pflanzenbau insbesondere aus finanziellen Gründen seit Jahren zurückgeht.
In der Startphase wird das Internationale DLG-Pflanzenbauzentrum mit drei bis vier Mitarbeitern aufgebaut. "Die intensive Evaluation im Vorfeld hat gezeigt, dass sich das Gelände in Bernburg-Strenzfeld hervorragend für diese Zwecke eignet ", sagt Dr. Lothar Hövelmann. „Sowohl unter pflanzenbaulichen als auch unter standortkundlichen Gesichtspunkten – also hinsichtlich Bodenbe-schaffenheit und klimatischen Bedingungen – bietet der Standort die besten Voraussetzungen. Besonders wichtig ist die Nähe zu Standortpartnern aus Forschung und Beratung, wie der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLFG), der Hochschule Anhalt,der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Julius-Kühn-Institut Quedlinburg sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Agrarwirtschaft.“
Im Internationalen Pflanzenbauzentrum wird die DLG mit Partnern aus Wissenschaft (Hochschulen, Ressortforschung des Bundes und Einrichtungen der Länder) und Wirtschaft Fragen des Pflanzenbaus sowie der Land- und Verfahrenstechnik untersuchen. Dazu gehören etwa Präzisionslandwirtschaft, Nährstoffmanagement, Fruchtfolgegestaltung, Energiepflanzenanbau, Bodenbearbeitungsstrategien, Anpassungsstrategien an den Klimawandel, Pflanzenschutz. sowie komplexe produktionstechnische Verfahrensvergleiche. In Kooperation mit den führenden Forschungs- und Beratungseinrichtungen soll hier ein Beitrag geleistet werden, wissenschaftliche Erkenntnisse praktisch zu prüfen, ihre Umsetzung in die Praxis zu unterstützen und gleichzeitig neue Fragestellungen durch einen „Runden Tisch“ der Pflanzenbauprofis zu initiieren.
Das Internationale Pflanzenbauzentrum versteht sich deshalb als eine Plattform, auf der Experten aus Praxis und Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung Erkenntnisse vernetzen und in praktische Frage- und Versuchs-anstellungen umsetzen. Ein weiterer wesentlicher Zweck des Internationalen Pflanzenbauzentrums ist seine Nutzung für pflanzenbauliche Demonstrationen. Daher werden die DLG-Feldtage 2012 vom Dienstag, 19. Juni, bis Donnerstag, 21. Juni 2012, sowie die Folgeveranstaltung 2014 auf dem Gelände des Internationalen Pflanzenbauzentrums stattfinden.
Im Zuge der Entwicklungen um das Internationale DLGPflanzenbauzentrum sind beim Bund unter dem Arbeitstitel „Forschungs- und Entwicklungscluster Pflanzenbau Deutschland“ Überlegungen zur Neugestaltung der Pflanzen-bauforschung im Rahmen eines übergreifenden bundesweiten Konzeptes angestoßen worden. Im Rahmen dieses Clusters soll die Deutsche Agrar-forschungsallianz (DAFA) eine wesentliche Gestaltungsfunktion übernehmen. Die DLG sieht das Internationale Pflanzenbauzentrum in Bernburg als wichtiges Element dieses bundesweit und international wettbewerbsfähigen Forschungs-verbundes und ist bereit, bei dessen Ausgestaltung aktiv mitzuwirken.
Wie sieht die zukünftige Mobilität mit Elektrofahrzeugen aus? Fest steht: Sie muss nicht nur problemlos funktionieren, auch soll der dafür notwendige Strom hauptsächlich aus regenerativen Quellen stammen. Trotz der damit verbundenen Unwägbarkeiten soll die Mobilität des Menschen aber nicht nennenswert beeinträchtigt werden. Um zu zeigen, wie das im Alltag umgesetzt werden kann, beginnt heute die Testphase für eines der derzeit innovativsten Systeme für Elektromobilität - das »Elektro-Mobilitätssystem Harz«.
Zusammen mit den speziell entwickelten, neuen Ladestationen sollen zukünftig nicht nur ganze Flotten von Elektroautos flächendeckend mit umweltfreundlich gewonnener Energie versorgt werden. Die Elektrofahrzeuge und Ladesysteme sind gleichzeitig Teil eines intelligenten, mobilen Speichernetzes für elektrischen Strom. Die Grundlage dafür wird in erster Linie durch die Rückspeisefähigkeit der neuen Fahrzeugbatterien geschaffen. Dank dieser Technologie können die Elektroautos sowohl Energie speichern, als sie bei Bedarf auch wieder in das Netz zurückgegeben. Damit werden die Fahrzeuge zum Bestandteil eines dezentralen, zum Teil mobilen Energiespeichernetzes, aus dem das Stromnetz etwa zu Spitzenzeiten mit zusätzlicher Energie versorgt werden kann.
Entwickelt wurden das Konzept und die dazugehörige Technologie im Rahmen des Forschungsprojektes »Harz.EE-Mobility«, in dem die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Konsortialleitung übernommen hat. Insgesamt besteht das Forschungskonsortium aus einer Reihe exponierter regionaler und nationaler Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Neben dem
Fraunhofer IFF Magdeburg und dem Fraunhofer IWES, Siemens, Vodafone, der Deutschen Bahn, E.ON Avacon und In.Power sind dabei auch besonders Unternehmen aus Sachsen-Anhalt engagiert. Außer den Stadtwerken Halberstadt, Blankenburg, Quedlinburg und Wernigerode beteiligen sich ebenfalls die RegenerativKraftwerke Harz und der Antriebsentwickler Krebs und Aulich, der die Umrüstung der Elektrofahrzeuge auf die neue Batterietechnologie vornimmt.
Das unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Projektes für die gesamte Region. Diese Meinung teilt auch das Wirtschaftsministerium des Landes, welches das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Reiner Haseloff betont: »Elektromobilität bietet erhebliche Potenziale für die heimischen Autozulieferer. Dazu gehören auch Konzepte für eine intelligente Aufladung der Elektrofahrzeuge, die dadurch eine bestimmende Rolle im System neuer Speichertechnologien für die Wind- und Sonnenenergie spielen können. Deshalb freue ich mich, dass mit dem Elektro-Mobilitätssystem Harz eine wichtige Keimzelle dieser innovativen Speichertechnologie in Sachsen-Anhalt liegt und dass mit der Krebs und Aulich GmbH ein heimischer Automobilzulieferer die neue Generation der Elektrofahrzeuge umrüstet.«
Bis Mitte 2011 soll die jetzt beginnende Testphase im Harz und in der Region Magdeburg abgeschlossen sein. Schon ab September 2010 werden die Elektrofahrzeuge aber regulär durch Magdeburg und den Harz fahren. Vor allem Privatpersonen, Pendler und Unternehmen, sollen die neuen Stromer nutzen. Dafür werden im Testgebiet mindestens 10 der neuen Elektrotankstellen installiert, um eine flächendeckende Versorgung mit Energie zu gewährleisten.
Mehr Informationen im Internet unter: www.harzee-mobility.de
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Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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Sachsen-Anhalt gilt seit jeher als Land der Innovationen. Bedeutende Erfindungen gingen von hier aus um die Welt. Die ersten Anlagen zur Methanolsynthese und zur Herstellung von synthetischem Kautschuk, die Erfindung des Hartgusses, der erste Farbfilm. Auch heutzutage sind Innovationen Basis und Triebkraft wirtschaftlicher Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Dauerhaft wirtschaftlichen Erfolg hat nur, wer neue wissenschaftliche Erkenntnisse zügig zur Marktreife entwickelt und innovative Produkte und Dienstleistungen schnell in den Markt einführt. Erfolgreiche Innovationen machen Regionen stark, denn sie setzen Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Eine dieser starken Regionen: Halle/Leipzig. Dort im Herzen des mitteldeutschen Chemie-Dreiecks ist ein international beachteter Standort der Polymertechnologie entstanden.
In Sachsen-Anhalt ist die kunststoffverarbeitende Industrie in den vergangenen Jahren bei Umsatz und Beschäftigten kontinuierlich gewachsen. Um diese positive Entwicklung fortsetzen zu können, muss die Entwicklung neuer Produkte und innovativer Verfahren noch stärker in den Fokus gestellt und gleichermaßen das Entwicklungstempo bei der Umsetzung von Innovationen deutlich forciert werden. Künftig kommt es darauf an, die Kompetenzen von grundlagen- und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft zu verknüpfen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Polymerchemie, Verfahrenstechnik und Polymerverarbeitung weiter zu verstärken. Das Ziel: erfolgreiche Innovationsallianzen aus Großunternehmen der Polymersynthese, mittelständischen Polymer verarbeitenden Betrieben und Forschungseinrichtungen.
Orbita Film, Dow ValuePark®, Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und –verarbeitung (PAZ), RP Compounds, KraussMaffei, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, Schüco, Schuberth – Besuchen Sie erfolgreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt!
Kontakt:
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koordiniert durch isw GmbH
isw Gesellschaft für wissenschaftliche
Beratung und Dienstleistung mbH
Hoher Weg 3
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Funk: +49 172 798 85 28
Fax: +49 345 299 82 711
E-Mail: fiene.grieger@cechemnet.de
Anmeldeschluss: 10. September 2010
Wir sind Feuer und Flamme!", gibt Alexander Schaefer am Telefon zu. Der Technikchef des Multimediazentrums (MMZ) in Halle (Saale) steckt mitten in den Vorbereitungen zum dreitägigen Zukunftskongress des Innovationsforums "3-D Cinema und Stereoskopische Medienproduktion" vom 27. bis 29. September 2010 in Halle an der Saale, das vom Bundesforschungsministerium mit einer Förderung ausgezeichnet wurde.
Oder viel genauer gesagt, Alexander Schaefer zählt faktisch schon den Countdown für das Medienereignis in der Bundesrepublik in diesem Jahr. Die Kultband Die Fantastischen Vier wird am 28. September 2010 im Hallenser Steintor-Varieté ein Konzert vor etwa 1.200 Zuschauern spielen, das live und im 3-D-Format in rund 100 Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Leinwände übertragen wird: "Die Fantastischen Vier in der dritten Dimension. Diese Art von Live-Übertragung in 3 D hat es noch nie auf der Welt gegeben.", gibt Alexander Schaefer mit einem gewissen Stolz preis.
Nach seinen Angaben werden in der 3-D-Technologie erfahrene Kameraleute insgesamt rund 15 Kameras auf, vor und über der Bühne im Steintor-Varieté bedienen, um ein exzellentes dreidimensionales Live-Bild in die Kinos übertragen zu können. Nachdem die bisherigen Technikproben sehr gut verlaufen seien, die Übertragung des Sendesignals von Halle (Saale) aus via Satellit in die 100 Kinos stabil funktionierte, habe jetzt das ganze Team "große Lust" auf das Event, so der MMZ-Technikchef.
Viel Zeit für Proben mit den Fantastischen Vier bleibt der Crew nicht, betont Alexander Schaefer: "Wir machen eine Generalprobe am 27. September mit Publikum im Steintor-Varieté, bei der wir uns vor allem mit den Musikern über wichtige künstlerische Aspekte der Show noch verständigen müssen." Beispielsweise arbeite man zurzeit an den LED-Wänden, die Bestandteil der Bühnenshow von der Band sind, um diese auch 3-D-tauglich zu präsentieren. Zudem seien auch rasante Kameraschwenks und Zooms in 3-D nicht angesagt, um das menschliche Auge nicht überzustrapazieren.
Die für die Live-Übertragung des Konzerts in die Kinos notwendige technische Ausrüstung stellen EUTELSAT, OPEN SKY und BEWEGTE BILDER, die Kameras kommen von SONY.
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In der ausgestellten Bescheinigung erwähnen die Prüfer, dass der Test nach den Richtlinien der DIN EN 61701:1995 durchgeführt und vom Hersteller als „erfolgreich bestanden“ gilt.
Dies ist besonders für alle Eigentümer einer Solaranlage an Küstengebieten oder auf Inseln eine gute Nachricht. Ihnen bestätigt der Test, dass Sovello-Produkte auch unter widrigsten Bedingungen ihren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.
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Konrad Sell
Referent Unternehmenskommunikation
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Lasermarkierung von Solarzellen eröffnet neue Möglichkeiten in der Qualitätskontrolle
Q-Cells befasst sich seit einigen Jahren mit der Markierung von Solarzellen. Nun ist es den Q-Cells Ingenieuren gelungen, ein lasergestütztes Verfahren zur individuellen Kodierung jeder einzelnen Solarzelle zur Serienproduktions- tauglichkeit zu bringen. Für die Technologie der Lasermarkierung wurde ein europäisches Patent mit dem Titel „Solarzellenmarkierungsverfahren und Solarzelle“ erteilt. Die im Zuge der Entwicklung über die Zeit hin erhaltenen Schutzrechte werden von Q-Cells als Lizenzen zu fairen und angemessenen Bedingungen an Interessierte zur Nutzung angeboten. Das Verfahren, das bei Q-Cells bis Ende des Jahres flächendeckend implementiert sein wird, eröffnet völlig neue Wege in der Nachverfolgung und Optimierung der Produkte. Wichtige Kenngrößen wie z.B. Lieferdatum des Rohmaterials, Lieferantenkennung sowie die Kennzeichnung der eingesetzten Betriebsstoffe im Herstellungsprozess können gespeichert und der jeweiligen Solarzelle zugeordnet werden. Für die Kunden bedeutet das ein erhebliches Plus an Qualität für jede Zelle im Modul.
Vorteile durch höhere Qualität und Kostenersparnisse
Die digitale Markierung jeder einzelnen Solarzelle ermöglicht eine 100-prozentige Rückverfolgung über weite Teile der Photovoltaik-Wertschöpfungskette – vom Silizium-Roh-Wafer bis hin zu Solarmodulen und -systemen. Nie zuvor war es möglich, die Produktionsschritte in einer solchen Detailtiefe nachzuvollziehen. In jedem Schritt steigert das Verfahren die Transparenz, erlaubt so Rückschlüsse auf eingesetze Rohmaterialien und Herstellungsprozesse und kann zur Steigerung der Produktstabilität beitragen. Gestützt durch die Lasermarkierung führt die kontinuierliche Prozessoptimierung zu Kostenersparnissen und fördert neue technologische Entwicklungen in der Solarbranche.
Innovatives und anwendungsorientiertes Produktportfolio
Neben den Innovationen im Bereich der Solarzellen demonstriert Q-Cells mit dem Solarhaus in Modellgröße die ganze Vielfalt seines Produktangebots: Ausgestellt sind Anwendungen für Schräg- und Flachdächer sowie Fassaden und Freiflächen. Mit den Produktreihen Q.PRO, Q.BASE, und Q.SMART präsentiert Q-Cells dazu passgenaue Lösungen. Auch über die Systemkompetenz von Q-Cells sowohl bei mittelgroßen Projekten für gewerbliche und industrielle Kunden als auch bei großen Solarparks können sich Besucher informieren. Qualitativ hochwertige kristalline Solarzellen runden das präsentierte Produktportfolio ab. Mit diesem Messeauftritt macht Q-Cells seine strategische Wandlung vom reinen Solarzellenhersteller zum integrierten Anbieter von Photovoltaik-Lösungen deutlich sichtbar.
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Sonnenallee 17 - 21
06766 Bitterfeld-Wolfen
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