Pressemitteilungen
September 2010
August 2010
In the face of the approaching 20th anniversary of German reunification, this news provides us with the courage to overcome the challenges ahead of us. Haseloff comments, "Although the economic policy of the last 20 years was extremely successful, we have still not achieved our goal. The process of harmonising East and West is still far from over, as the Western German and particularly Southern German federal states have developed extremely well in the past 20 years. However, it must be stated, that Saxony-Anhalt, when judged with respect to economic parameters, social standards, the newly developed or improved infrastructure and the achievements in cleaning up environmental contamination, is clearly in a better position than it was 15 or 20 years ago."
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Unemployment rate |
August 2010 |
July 2010 |
August 2009 |
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applies to all civilian economically active persons |
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Thuringia |
9.2 |
9.6 |
11.1 |
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Brandenburg |
10.6 |
10.7 |
12.1 |
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Saxony |
11.2 |
11.6 |
12.6 |
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Mecklenburg-Vorpommern |
11.6 |
11.5 |
12.8 |
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Saxony-Anhalt |
12.0 |
12.3 |
13.3 |
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Bremen |
12.1 |
12.3 |
12.2 |
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Berlin |
13.7 |
13.6 |
14.4 |
Source: Federal Employment Agency
„Mehrwert durch Integration“ unter diesem Leitgedanken stellen Experten innovative Konzepte integrierter Wertschöpfungsprozesse aus den zwei Zukunftsbranchen Automobilindustrie sowie Chemie und Pharma vor. Während Referenten verdeutlichen, welche logistischen Konzepte und Erfahrungen in die Zukunftsbranchen übertragen werden können, nutzt die Logistik.Initiative Sachsen-Anhalt das Forum zur Präsentation der Standortvorteile des Logistikstandortes Sachsen-Anhalt und tritt gleichzeitig als Sponsor der Veranstaltung auf.
Das Bundesland ist eine Logistik-Drehscheibe mitten in Europa, das Tor zum Osten. „Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Jahren zu einem nationalen und europäischen Logistikkreuz ausgebaut. Wir haben eine hervorragende Lage in Europa und wollen diesen Standortvorteil für uns nutzen“, erläutert Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre. Diesen und andere Vorzüge will auch die Logistik.Initiative Sachsen-Anhalt popularisieren. Als Marketingplattform für den Logistiksektor des Landes vernetzt sie Investoren und produzierende Unternehmer, Verlader sowie Logistik-Dienstleister. Durch die moderne Infrastruktur des Landes stellt sie den notwendigen Rahmen für eine effiziente Logistik.
Zehn der 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit verlaufen über das Land. Dazu gehören fünf Schienen-, vier Straßen- sowie ein Wasserstraßenprojekt. „Für einen dynamischen Wirtschaftsstandort ist die Qualität der gewerblichen Infrastruktur ein Aushängeschild im nationalen und internationalen Wettbewerb. In Sachsen-Anhalt sind die Verkehrsträger optimal miteinander verknüpft, wir haben Premiumstandorte für Logistikdienstleister ausgewiesen und bieten eine erstklassige Förderkulisse“, unterstreicht auch Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.
Sachsen-Anhalt kann nicht nur mit einem dichten Straßen- und Schienennetz punkten. Auch zwei Flug- und fünf Flusshäfen untermauern den Ruf als europäische Logistik-Drehscheibe.
Kontakt:
Judith Zadek
Projektmanager
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
Tel.: 0172-8251899
E-Mail: judith.zadek@img-sachsen-anhalt.de
www.logistik-sachsen-anhalt.de
„Mit der Entscheidung der Bioraffinerie Elsteraue, sich im Chemie- und Industriepark Zeitz anzusiedeln und ein Kooperationsabkommen mit der Infra-Zeitz Servicegesellschaft zu unterzeichnen, leistet das Unternehmen einen erheblichen Beitrag zur Verlängerung der Wertschöpfungskette im Chemie- und Industriepark. Die Bioraffinerie stärkt damit die Wirtschaft der Region.“
Das sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff anlässlich des Ersten Spatenstichs zur Errichtung der Bioraffinerie Elsteraue GmbH im Chemie- und Industriepark Zeitz (Burgenlandkreis). Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung und Einspeisung von Grüngas aus biogenen Substraten durch Verkettung von mechanischen, thermischen, biologischen und chemischen Prozessen sowie mit der Herstellung von Düngemitteln als Nebenprodukt. Es investiert rund 9,5 Millionen Euro in das Vorhaben und schafft damit neun Dauerarbeitsplätze.
Die Bioraffinerie Elsteraue unterzeichnete zudem ein Kooperationsabkommen mit der Servicegesellschaft des Parks. Diese Gesellschaft sichert die Versorgung der angesiedelten Unternehmen mit den für den Produktionsprozess notwendigen Medien und betreibt eine hochmoderne, modular erweiterbare Entsorgungs- und Aufbereitungsanlage.
Am Donnerstag wurde offiziell ein "Cluster IT Mitteldeutschland" gegründet. Bisher haben sich zehn Unternehmen mit rund 3000 Beschäftigten in dem Netzwerk zusammengeschlossen. "In ganz Europa gibt es keine starke Industrieregion ohne starken IT-Sektor", sagte der Vorsitzende des Clusters und Chef des sachsen-anhaltischen IT-Dienstleisters regiocom, Klemens Gutmann, am Donnerstag in Leipzig.
Die Voraussetzungen, die Branche in Mitteldeutschland zu stärken, seien gut. Dies sei auch nur länderübergreifend erfolgversprechend. "Zehn Millionen Einwohner sind genau die Gewichtsklasse, die man braucht, um mit anderen
Regionen zu konkurrieren."
Vor allem komme es darauf an, Mitteldeutschland als IT-Standort zu profilieren,
um die Abwanderung junger qualifizierter Fachkräfte zu stoppen. Die Region
müsse mehr Strahlkraft entwickeln. Allein bei den 15 Firmen, die 2009 an einer
Job-Kampagne teilgenommen hatten, seien 300 freie Stellen zu besetzen gewesen.
Den Angaben zufolge gibt es in den drei Bundesländern 650 IT-Unternehmen mit rund 25 000 Beschäftigten. Der Verbund vereint momentan vorrangig Firmen aus Sachsen-Anhalt und dem Raum Leipzig. Es gebe aber auch schon Kontakte nach Jena und Dresden, so Gutmann. Der IT-Zusammenschluss arbeitet unter dem Dach der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland.
„Immoware24 kommt arbeitsplatzunabhängig, also ohne die Installation eines Programms auf der Festplatte aus und gewährleistet neben sämtlichen Wartungsaufgaben eine maximale Datensicherheit“, betonten die AWImmoware-Geschäftsführer Alexander Wolff und Ralf Winter. So verknüpfe die verwendete „Software as a Service“-Technologie die weltweite Verfügbarkeit des Internets mit den klassischen Prozessen der Hausverwaltung und mache die Bereitstellung der Verwaltungssoftware zur Dienstleistung. „So kann der Hausverwalter oder Eigentümer selbst vom Landhaus in der Toskana aus bequem seine Arbeit erledigen und genießt gleichzeitig die Vorzüge und Sicherheiten eines deutschen Hochleistungs-Rechenzentrums.“ Dabei sei die erste Produktversion „immoware24go“ speziell auf die Bedürfnisse kleiner Hausverwaltungen und selbst verwaltender Eigentümer abgestimmt. Sie soll sich später in die geplante 3-stufige Produktfamilie „immoware24“ einreihen.
Hintergrund:
Die AWImmoware GmbH ging im Jahr 2008 als Ausgründung aus der Hochschule Merseburg (FH) hervor und beschäftigt derzeit elf Mitarbeiter. Im März 2009 hatte das Unternehmen das erste „ego.-PLUS“-Förderdarlehen in Höhe von 326.000 Euro erhalten, mit welchem die Markteinführung der Immobilienverwaltungs-Software gefördert wurde. Mit „ego.-PLUS“ unterstützt das Land vor allem technologie- und wissensbasierte Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zielgruppe des zinsgünstigen Darlehens umfasst Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiter und Absolventen bis zu fünf Jahren nach deren Hochschulabschluss, die gründen wollen oder vor nicht mehr als zwei Jahren gegründet haben. Die Darlehenssumme liegt zwischen 25.000 und 500.000 Euro, die Laufzeit beträgt maximal zehn Jahre, wobei fünf tilgungsfreie und zwei zinsfreie Jahre gewährt werden.
Weitere Informationen zu „ego.-PLUS“ gibt es unter www.ib-sachsen-anhalt.de oder unter der kostenlosen IB-Förderhotline (0800 56 007 57).
Auf der Tauung beschäftigen sich die Unternehmen der sachsen-anhaltischen Ernährungwirtschaft nach eigenen Angaben mit den neuen Herausforderungen, die u. a. durch die wachsende Handelskonzentration, kürzeren Produktlebenszyklen, begrenzten Ressourcen und veränderten Kommunikationskanäle entstehen.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat der Marketingpool Ernährungwirtschaft auf Initiative der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt die Clusterinitiative „Netzwerk Ernährungswirtschaft“ als Basis für einen gestalteten Clusterprozess gegründet. Das Netzwerk hat das Ziel, durch Wissens- und Technologietransfer die Innovationsfähigkeit der vornehmlich klein- und mittelständisch geprägten Ernährungswirtschaft zu verbessern. Das Clustermanagement wird durch das Land gefördert.
Hintergrund
Die Ernährungswirtschaft ist hinsichtlich Umsatz und Beschäfitigung Sachsen-Anhalts gewichtigste Branche des Verarbeitenden Gewerbes. Sie bestimmt die Industrie des Landes zu 17 Prozent bei den Beschäftigten, zu 19 Prozent beim Umsatz und zu 10 Prozent beim Export. Nach einem krisenbedingten Rückgang 2009 konnte die Branche im Zeitraum von Januar bis Mai 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder einen Aufwärtstrend verzeichnen: die Anzahl der Betriebe wuchs um 1,6, die der Beschäftigten um 1,9 Prozent und der Umsatz um 4,4 Prozent. Die Unternehmen erhielten von 1991 bis 31. Juli 2010 für 479 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen in Höhe von mehr als 3,5 Milliarden Euro Investitionszuschüsse durch das Land in Höhe von 617 Millionen Euro. Damit konnten 11.635 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und 23.425 bereits bestehende gesichert werden.
Diese Sommerakademie, die im Rahmen der vom Wirtschaftsministerium initiierten ego.-Existenzgründungsinitiative stattfindet, soll Schülerinnen und Schüler an das Thema „Existenzgründung“ heranführen. Sie bietet eine Plattform für Wissensvermittlung und Ideenaustausch mit Referenten aus der Wirtschaft und jungen Existenzgründern. Ziel der Sommerakademie, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfindet, ist es, bei den jungen Menschen das Verständnis für das Unternehmertum zu wecken, Wissen zu vermitteln und die Chancen einer unternehmerischen Selbstständigkeit darzulegen.
Zur Eröffnung der ego.-Sommerakademie 2010 sind Sie herzlich eingeladen
morgen, 27. August 2010, um 14.00 Uhr,
AudiMax der Hochschule Harz, Haus 9,
Am Eichberg 1,
38855 Wernigerode.
Zur Jahrestagung sind Sie herzlich eingeladen
morgen, am 26. August 2010, ab 10.00 Uhr,
Kunstforum Halle / Saale,
Bernburger Str. 8,
06108 Halle / Saale.
Während sich die Beurteilung der aktuellen Lage bei kleinen und mittleren Unternehmen etwas eingetrübt hat, holen die von der Krise am stärksten betroffenen Großbetriebe weiter auf. Acht von zehn großen Unternehmen bewerten die Lage mit „gut“ oder „eher gut“. Noch etwas höher ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Aussichten positiv sehen. Generell sind die Geschäftserwartungen in der ostdeutschen Industrie nochmals deutlich angestiegen. Die Auftragslage wird ebenfalls besser als im Mai eingeschätzt, vor allem im Investitionsgüter- und Konsumgütergewerbe, nicht aber von der Herstellern von Vorleistungsgütern.
Auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung weisen die Daten auch unter Ausschluss saisonal bedingter Einflüsse hin (vgl. Abbildung), allerdings in ruhigerem Fahrwasser als bisher. Diese insgesamt positive Entwicklung des Geschäftsklimas zeigt in den fachlichen Hauptgruppen aber geringfügige Abweichungen. So weist die Saisonbereinigung der Meldungen aus dem Investitionsgütergewerbe auf eine leichte Eintrübung der Lage hin, und im Vorleistungsgütergewerbe werden die Aussichten für die kommenden sechs Monate in etwa auf dem Stand in der Vorperiode eingeschätzt. Im Vorleistungsgütergewerbe bewegt sich die Stimmung inzwischen wieder auf dem Niveau vom Sommer 2008 und damit auf einem Stand vor Beginn des Übergreifens der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die ostdeutsche Industrie. Ähnliches gilt für das Konsumgütergewerbe. Es war von der Krise weniger stark betroffen und weist aktuell sogar höhere Saldenwerte als vor zwei Jahren auf, was nicht zuletzt wohl der gegenwärtig zu beobachtenden Kauflaune geschuldet ist.
Auch die einzelnen Branchen senden unterschiedliche Signale. Vor allem in der
Chemischen Industrie und bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren hat sich das Klima leicht abgekühlt. Die Geschäftstätigkeit im Glas- und Keramikgewerbe hingegen floriert, was auch eine Folge der derzeit guten Baugeschäfte sein dürfte. Unter den Herstellern von Investitionsgütern berichten die Maschinenbauunternehmen von ähnlich guter Geschäftslage wie im Mai. Die Auftragsbücher haben sich seitdem nochmals gefüllt, so dass die Branche optimistisch ins zweite Halbjahr blickt. Auch im Fahrzeugbau hält die sehr gute Stimmung an, keines der befragten Unternehmen vergibt bezüglich der aktuellen Lage oder der Aussichten den Wert „schlecht“.
Wissenschaftliche Ansprechpartnerin:
Dr. Cornelia Lang
Tel.: +49 (0) 345/7753-802
E-Mail: Cornelia.Lang@iwh-halle.de
Pressekontakt:
Ingrid Dede
Tel.: +49 (0) 345/7753-721
E-Mail: Ingrid.Dede@iwh-halle.de
Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) widmet sich der Erforschung der Entwicklungen „Von der Transformation zur europäischen Integration“. Dieses Forschungsprofil ist auf zwei Bereiche konzentriert: Programmbereich I befasst sich mit Wachstum und wirtschaftlicher Integration, Programmbereich
II mit der Analyse von Transformationsprozessen. Unter dem allgemeinen Forschungsthema genießt die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands besondere Aufmerksamkeit. Das IWH ist in drei wissenschaftlichen Abteilungen organisiert: Makroökonomik, Strukturökonomik und Stadtökonomik. Die Forschung wird in inhaltlich definierten Forschungsschwerpunkten durchgeführt, die auf mittlere Frist eingerichtet sind und abteilungsübergreifend spezifische Kompetenzen bündeln. Diese Forschungsschwerpunkte sind als Ort der Einheit von wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftspolitischer Beratung
zu verstehen. Das IWH ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.



