Nachrichten

Sachsen-Anhalt: Im 1. Halbjahr 2010 weniger Unternehmensinsolvenzen
09.09.2010
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, meldeten im ersten Halbjahr 2010 dieAmtsgerichte insgesamt 2.550 Insolvenzverfahren, davon 400 von Unternehmen, 1.717 von Verbrauchern und 433 von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen. Das waren 55 (- 2,1 Prozent) Verfahren weniger als im Jahr zuvor.
Minister und Initiatoren stellen Messeprogramm für 2010 vor
09.09.2010
Haseloff: "KickStart" bringt technisch interessierte Schüler und ausbildendeIndustrieunternehmen zusammen.


Vier Branchen suchen Nachwuchs: Am 24. und 25. September präsentieren heimische Unternehmen der Branchen Metall, Elektro, IT und Chemie ihre Ausbildungsmöglichkeiten bei der gemeinsamen Berufsorientierungsmesse "KickStart". Auf dem Magdeburger Messegelände stehen dabei technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen sowie duale Studienangebote im Mittelpunkt.

Während der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld der Messe betonte Schirmherr und Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff: "Wer Teil des Wirtschaftsmotors unseres Landes werden will, findet auf der 'KickStart' erfolgreiche Unternehmen, beste Ausbildungschancen und langfristig sichere Arbeitsplätze. Die Messe führt ausbildende Industrieunternehmen der Region mit technisch und naturwissenschaftlich interessierten Schülern zusammen. Gerade in diesen Bereichen bieten sich hervorragende Zukunftschancen. So gibt es in Sachsen-Anhalt  mit hochentwickelten Laboren und modernen Maschinen-hallen zahlreiche Produktionsstätten auf Weltniveau und entsprechend hochwertige Aufgabenfelder."

"Jugendliche können vom Angebot der 'KickStart' nur profitieren: Wer hier Kontakte knüpft, geht mit guten Chancen nach Hause, schon bald eine Ausbildung im Wunsch-Betrieb zu beginnen", verdeutlichte Organisator Lutz Wesche vom Magdeburger "Haus der Wirtschaft" das Konzept. In diesem Jahr präsentieren mehr als 30 Unternehmen aus ganz Sachsen-Anhalt ihre Ausbildungsangebote. An den Messeständen der "KickStart" treffen Schüler/innen nicht nur auf Personalverantwortliche und Ausbilder, sondern sie können sich intensiv und auf Augenhöhe mit den Auszubildenden der beteiligten Unternehmen austauschen und an Exponaten praktische Arbeitsschritte ausprobieren.

Zudem bietet die "KickStart" auch ein unterhaltendes Rahmenprogramm, das vom Reifenwechsel am Formel-1-Wagen bis zur Game-Show mit Schulklassen-Wettbewerb auf der Showbühne reicht. 2009 hatte die Premiere der KickStart, einer Initiative der Arbeitgeberverbände der Metall-, Elektro- und Chemie-industrie sowie der IT-Branche in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., rund 6000 Besucher angelockt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.kickstart-messe.de

Innovation trifft Kapital: Staatssekretär eröffnet 2. INVESTFORUM in Magdeburg
08.09.2010
Schubert: Erfolg innovativer Geschäftsideen steht und fällt mit solider Finanzierung.


„Der Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt braucht mutige Jungunternehmer und Existenzgründer. Dabei entscheiden letztlich auch eine solide und nachhaltige Finanzierung sowie der Zugang zu Fremdkapital über Erfolg und Misserfolg einer Unternehmensgründung. Deshalb bringen wir mit dem INVESTFORUM junge Gründer und private Geldgeber zusammen, damit sich aus innovativen Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmungen entwickeln können.“ Dies sagte Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert zur Eröffnung des 2. „INVESTFORUMS Sachsen-Anhalt“ heute Abend in Magdeburg. Auf der so genannten Matching-Veranstaltung werden morgen rund 20 Unternehmen aus Medizintechnik, Biotechnologie, Elektrotechnik und IT ihre Geschäftskonzepte potentiellen Kapitalgebern präsentieren.

Schubert betonte, dass die Zahl der Gründungen im vergangenen Jahr wieder zugenommen habe. „Dieser erfreuliche Trend setzt sich auch 2010 fort. So wurden im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewerbean- als -abmeldungen registriert. Bei insgesamt 8.638 Anmeldungen bis Ende Juni beträgt der positive Saldo fast 1.200.“

Der Staatssekretär unterstrich gleichzeitig die besondere wirtschaftspolitische Bedeutung von Ausgründungen aus Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. „Diese schaffen rund siebenmal mehr Arbeitsplätze als andere Gründungen, machen aber bislang nur drei Prozent aller Existenzgründungen aus. Diesen Anteil wollen wir insbesondere in forschungs- und technologieintensiven Wirtschaftszweigen erhöhen und haben die Existenzgründungsoffensive ego. deshalb seit 2007 verstärkt auf die Förderung wachstumsorientierter Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft ausgerichtet.“ In diesem Zusammenhang verwies der Staatssekretär auf die bestehenden Hochschulgründernetzwerke UNIVATIONS und IMPULS sowie auf die erst kürzlich aufgelegten Förderprogramme ego.-INKUBATOR und ego.-PROTOTYPEN, mit denen Gründerwerkstatten und Pilotanlagen an Hochschulen sowie die Herstellung von Prototypen, Mustern und die Produktentwicklung unterstützt werden können.

300 Polymer-Experten tagen in Halle
08.09.2010
Vom 15. bis 17. September 2010 findet im Audimax am halleschen Universitätsplatz die 14. Internationale Fachtagung "Polymerwerkstoffe 2010" ("P.2010") statt. Sie wird von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberggemeinsam mit dem Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg und in Kooperation mit dem Innovationscluster Polymertechnologie des FraunhoferInstituts für Werkstoffmechanik Halle veranstaltet. Über 300 Teilnehmer aus 28 Ländern haben sich angemeldet.


"Die aus Makromolekülen bestehenden Polymerwerkstoffe, zu denen die thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffe sowie die Elastomere gehören, werden zu Recht als die Werkstoffe des 21. Jahrhunderts bezeichnet, da sie aufgrund ihrer Vielfältigkeit und universellen Anwendbarkeit mittlerweile in allen Lebensbereichen eingesetzt werden und aus vielen Anwendungen heute einfach nicht mehr wegzudenken sind", erklärt Tagungsleiter Hans-Joachim Radusch, Professor für Kunststofftechnik an der Martin-Luther-Universität. "Die Anwendungen für Polymerwerkstoffe umfassen Erzeugnisse des täglichen Bedarfs, der Elektronik und Elektrotechnik sowie Energie-erzeugung, der Medizintechnik und biomedizinischer Anwendungen, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilbranche sowie der Luft- und Raumfahrt."

Sowohl den Eigenschaften, der Verarbeitung und Anwendungen als auch der Synthese, Modifizierung und physikalischen Charakterisierung dieser Werkstoffgruppe ist die vom 15. bis 17. September 2010 stattfindende internationale Fachtagung "Polymerwerkstoffe 2010" gewidmet. An den drei Konferenztagen wird in 21 Plenar- bzw. Hauptvorträgen sowie 270 Kurzvorträgen und Posterpräsentationen über Forschungsergebnisse und neue Entwicklungen und Anwendungen auf dem Polymergebiet berichtet. Parallel zur Tagung findet eine attraktive Geräteausstellung bzw. Firmenpräsentation statt.

"Die große Resonanz auf unsere Einladung zeigt, dass sich die Tagung zu einem echten internationalen Highlight auf dem Polymergebiet entwickelt", sagt Hans-Joachim Radusch. Die Tagung wirke durch ihren Anwendungsbezug auch auf das für Sachsen-Anhalt wichtige industrielle Umfeld der Polymererzeugung und Kunststoffverarbeitung positiv ein.

 

Weitere Informationen:

www.p2010.net

 

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Radusch

Telefon: 03461 46 2791/ 3792

E-Mail: hans-joachim.radusch@iw.uni-halle.de

 www.kunststofftechnik.uni-halle.de

DLG-Pflanzenbauzentrum kommt nach Sachsen-Anhalt
08.09.2010
Lange wurde spekuliert, jetzt ist es bekannt: Die Deutsche Landwirtschafts-gesellschaft (DLG) wird in Bernburg-Strenzfeld in Sachsen-Anhalt ihr Internationales Pflanzenbauzentrum errichten.


Das hat heute der DLG-Gesamtausschuss in Braunschweig beschlossen. Sachsen-Anhalts Umwelt- und Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens begrüßte die Entscheidung. Aeikens sagte: "Ich freue mich, dass sich die DLG für Sachsen-Anhalt entschieden hat. Der Agrarstandort Sachsen-Anhalt erfährt mit der Etablierung des Pflanzenbauzentrums in Bernburg-Strenzfeld eine enorme Aufwertung." Das Gelände mit rund 500 Hektar Fläche dient als Standort für die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in der ganzen Bandbreite der landwirtschaftlichen Produktion. Es ist Standort für Freilandausstellungen und für Landtechniktests auf dem Feld. Außerdem werden Fortbildungsangebote für die Weiterbildung entwickelt und die Kommunikation zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft ausgebaut. Dr. Lothar Hövelmann, Geschäftsführer des DLG Fachzentrums Landwirtschaft, übernimmt auch die Leitung des Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrums.

„Das Internationale DLG-Pflanzenbauzentrum ist ein wichtiger Baustein für eine wettbewerbsfähige, zukunftsorientierte und nachhaltige Landwirtschaft“, betont DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer. „Die DLG unternimmt im 125. Jahr ihres Bestehens diese Zukunftsinvestition, um einen Beitrag für den Agrar- und Forschungsstandort Deutschland zu leisten und die angewandte Pflanzen-bauforschung zu fördern.“ Aufgaben wie die Sicherung der Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung sowie alternative Energiekonzepte, die auf Biomasse basieren, erhöhen den Innovationsdruck auf die moderne Pflanzen-produktion. Demgegenüber ist in Deutschland jedoch festzustellen, dass die Bedeutung anwendungsorientierter Forschung im Pflanzenbau insbesondere aus finanziellen Gründen seit Jahren zurückgeht.

In der Startphase wird das Internationale DLG-Pflanzenbauzentrum mit drei bis vier Mitarbeitern aufgebaut. "Die intensive Evaluation im Vorfeld hat gezeigt, dass sich das Gelände in Bernburg-Strenzfeld hervorragend für diese Zwecke eignet ", sagt Dr. Lothar Hövelmann. „Sowohl unter pflanzenbaulichen als auch unter standortkundlichen Gesichtspunkten – also hinsichtlich Bodenbe-schaffenheit und klimatischen Bedingungen – bietet der Standort die besten Voraussetzungen. Besonders wichtig ist die Nähe zu Standortpartnern aus Forschung und Beratung, wie der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLFG), der Hochschule Anhalt,der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Julius-Kühn-Institut Quedlinburg sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Agrarwirtschaft.“

Im Internationalen Pflanzenbauzentrum wird die DLG mit Partnern aus Wissenschaft (Hochschulen, Ressortforschung des Bundes und Einrichtungen der Länder) und Wirtschaft Fragen des Pflanzenbaus sowie der Land- und Verfahrenstechnik untersuchen. Dazu gehören etwa Präzisionslandwirtschaft, Nährstoffmanagement, Fruchtfolgegestaltung, Energiepflanzenanbau, Bodenbearbeitungsstrategien, Anpassungsstrategien an den Klimawandel, Pflanzenschutz. sowie komplexe produktionstechnische Verfahrensvergleiche. In Kooperation mit den führenden Forschungs- und Beratungseinrichtungen soll hier ein Beitrag geleistet werden, wissenschaftliche Erkenntnisse praktisch zu prüfen, ihre Umsetzung in die Praxis zu unterstützen und gleichzeitig neue Fragestellungen durch einen „Runden Tisch“ der Pflanzenbauprofis zu initiieren.

Das Internationale Pflanzenbauzentrum versteht sich deshalb als eine Plattform, auf der Experten aus Praxis und Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung Erkenntnisse vernetzen und in praktische Frage- und Versuchs-anstellungen umsetzen. Ein weiterer wesentlicher Zweck des Internationalen Pflanzenbauzentrums ist seine Nutzung für pflanzenbauliche Demonstrationen. Daher werden die DLG-Feldtage 2012 vom Dienstag, 19. Juni, bis Donnerstag, 21. Juni 2012, sowie die Folgeveranstaltung 2014 auf dem Gelände des Internationalen Pflanzenbauzentrums stattfinden.

Im Zuge der Entwicklungen um das Internationale DLGPflanzenbauzentrum sind beim Bund unter dem Arbeitstitel „Forschungs- und Entwicklungscluster Pflanzenbau Deutschland“ Überlegungen zur Neugestaltung der Pflanzen-bauforschung im Rahmen eines übergreifenden bundesweiten Konzeptes angestoßen worden. Im Rahmen dieses Clusters soll die Deutsche Agrar-forschungsallianz (DAFA) eine wesentliche Gestaltungsfunktion übernehmen. Die DLG sieht das Internationale Pflanzenbauzentrum in Bernburg als wichtiges Element dieses bundesweit und international wettbewerbsfähigen Forschungs-verbundes und ist bereit, bei dessen Ausgestaltung aktiv mitzuwirken.

Feldtest des »Elektro-Mobilitätssystems Harz« rollt an
07.09.2010
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Der Startschuss für den Feldtest des »Elektro-Mobilitätssys-tems Harz« ist heute im Magdeburger Wissenschaftshafen gefallen. Ein Jahr lang werden mehr als 20 Elektrofahrzeuge einer neuen Generation durch Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt und den Harz fahren. Zusammen mit intelligenten Stromtankstellen und einem hochentwickelten Mobilitätsleitsystem sollen sie nicht nur für Bewegung sorgen, sondern dem Energienetz der Zukunft auch als mobile Stromspeicher zur Verfügung stehen.


Wie sieht die zukünftige Mobilität mit Elektrofahrzeugen aus? Fest steht: Sie muss nicht nur problemlos funktionieren, auch soll der dafür notwendige Strom hauptsächlich aus regenerativen Quellen stammen. Trotz der damit verbundenen Unwägbarkeiten soll die Mobilität des Menschen aber nicht nennenswert beeinträchtigt werden. Um zu zeigen, wie das im Alltag umgesetzt werden kann, beginnt heute die Testphase für eines der derzeit innovativsten Systeme für Elektromobilität - das »Elektro-Mobilitätssystem Harz«.

Zusammen mit den speziell entwickelten, neuen Ladestationen sollen zukünftig nicht nur ganze Flotten von Elektroautos flächendeckend mit umweltfreundlich gewonnener Energie versorgt werden. Die Elektrofahrzeuge und Ladesysteme sind gleichzeitig Teil eines intelligenten, mobilen Speichernetzes für elektrischen Strom. Die Grundlage dafür wird in erster Linie durch die Rückspeisefähigkeit der neuen Fahrzeugbatterien geschaffen. Dank dieser Technologie können die Elektroautos sowohl Energie speichern, als sie bei Bedarf auch wieder in das Netz zurückgegeben. Damit werden die Fahrzeuge zum Bestandteil eines dezentralen, zum Teil mobilen Energiespeichernetzes, aus dem das Stromnetz etwa zu Spitzenzeiten mit zusätzlicher Energie versorgt werden kann.

Entwickelt wurden das Konzept und die dazugehörige Technologie im Rahmen des Forschungsprojektes »Harz.EE-Mobility«, in dem die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Konsortialleitung übernommen hat. Insgesamt besteht das Forschungskonsortium aus einer Reihe exponierter regionaler und nationaler Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Neben dem

Fraunhofer IFF Magdeburg und dem Fraunhofer IWES, Siemens, Vodafone, der Deutschen Bahn, E.ON Avacon und In.Power sind dabei auch besonders Unternehmen aus Sachsen-Anhalt engagiert. Außer den Stadtwerken Halberstadt, Blankenburg, Quedlinburg und Wernigerode beteiligen sich ebenfalls die RegenerativKraftwerke Harz und der Antriebsentwickler Krebs und Aulich, der die Umrüstung der Elektrofahrzeuge auf die neue Batterietechnologie vornimmt.

Das unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Projektes für die gesamte Region. Diese Meinung teilt auch das Wirtschaftsministerium des Landes, welches das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Reiner Haseloff betont: »Elektromobilität bietet erhebliche Potenziale für die heimischen Autozulieferer. Dazu gehören auch Konzepte für eine intelligente Aufladung der Elektrofahrzeuge, die dadurch eine bestimmende Rolle im System neuer Speichertechnologien für die Wind- und Sonnenenergie spielen können. Deshalb freue ich mich, dass mit dem Elektro-Mobilitätssystem Harz eine wichtige Keimzelle dieser innovativen Speichertechnologie in Sachsen-Anhalt liegt und dass mit der Krebs und Aulich GmbH ein heimischer Automobilzulieferer die neue Generation der Elektrofahrzeuge umrüstet.«

Bis Mitte 2011 soll die jetzt beginnende Testphase im Harz und in der Region Magdeburg abgeschlossen sein. Schon ab September 2010 werden die Elektrofahrzeuge aber regulär durch Magdeburg und den Harz fahren. Vor allem Privatpersonen, Pendler und Unternehmen, sollen die neuen Stromer nutzen. Dafür werden im Testgebiet mindestens 10 der neuen Elektrotankstellen installiert, um eine flächendeckende Versorgung mit Energie zu gewährleisten.

Mehr Informationen im Internet unter: www.harzee-mobility.de

 

Kontakt:

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Sandtorstraße 22

39106 Magdeburghttp://www.iff.fraunhofer.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

René Maresch M. A.

Telefon: +49 (0) 391/40 90-446

E-Mail: presse @iff.fraunhofer.de

PVSEC: German Solar Demand on Record Pace in 2010; Feed-in Tariffs Updated
07.09.2010
Photovoltaic system installations in the first half of 2010, estimated at 3 GWp, continue to consolidate Germany's position as the world's largest photovoltaic (PV) market and an attractive investment location for PV companies. In 2009, Germany accounted for approximately one of every two newly installed modules worldwide, with total installations at 3.8 GWp for the year. Germany Trade & Invest will have representatives at this year's European Photovoltaic Solar Energy Conference & Exhibition in Valencia, Spain, from September 6-9 to introduce opportunities for PV companies in Germany.

Amendments to the photovoltaic feed-in tariffs of Germany's Renewable Energies Act (EEG) were passed in early July, with a further adjustment to take effect October 1. The changes mark a further shift towards the rooftop segment by abandoning field installations on cropland and increasing the attractiveness of the own consumption bonus for small and medium-scale rooftop installations. This bonus is paid to rooftop installation owners of systems smaller than 500 kWp who intend to use the energy they generate.

Feed-in tariff rates were reduced by 13 percent for rooftop installations and eliminated for cropland field installations from July 1. At the same time, conversion areas saw a reduction of 8 percent and all other areas were decreased by 12 percent. Beginning October 1, these rates will be reduced by a further 3 percent. Still, the new tariffs remain highly attractive, with rates ranging from 25.02 - 34.05 EURc/kWh for installations connected before October 1 and 24.26 - 33.03 EURc/kWh for those connected during the remainder of the year.

The law, established ten years ago, requires power companies to buy renewable energy from system owners at the corresponding feed-in tariff rate for 20 years, guaranteeing an attractive payback time and high returns.

Increased Demand by Private Users

The two-tiered changes to the EEG are a reaction to the increased price competitiveness of photovoltaic systems, including the recent price drop for solar panels and components. These developments have created a number of new market opportunities for PV companies. Increased demand in the rooftop segment corresponds with installations by private users who overwhelmingly prefer high-quality systems. Changes are also leading to growing demand for energy storage systems and smart grid applications to fully profit from the own consumption bonus. By 2013 energy from PV sources is expected to be competitive with conventional energy sources in the electricity market for private consumers.

Manufacturers in Germany not only have easy access to a large and growing market, they also benefit from a competitive advantage through a local brand presence and reputation for high quality products. Germany boasts a well established industrial infrastructure, large equipment supplier base, and qualified and experienced workforce. The country's PV industry also features the highest density of R&D institutes in the industry.

Germany Trade & Invest will have representatives at this year's 25th European Photovoltaic Solar Energy Conference & Exhibition in Feria Valencia - Level 2 - Hall 2 - Booth A17 to meet with companies interested in the world's photovoltaic leader.

Germany Trade & Invest is the foreign trade and inward investment promotion agency of the Federal Republic of Germany. The organization advises foreign companies looking to expand their business activities in the German market. It provides information on foreign trade to German companies that seek to enter foreign markets.

 

Contact:

Germany Trade & Invest

Eva Henkel

Email: eva.henkel@gtai.com

T: +49(0)30-200099-173

Pressereise Chemie/Kunststoffe am 20. und 21. September 2010
07.09.2010
Pressereise Chemie/Kunststoffe unter dem Motto "Sachsen-Anhalt - Land der Innovation und Polymerkompetenz" am 20./21.9.2010. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Anmeldeschluss ist der 10. September 2010.


Sachsen-Anhalt gilt seit jeher als Land der Innovationen. Bedeutende Erfindungen gingen von hier aus um die Welt. Die ersten Anlagen zur Methanolsynthese und zur Herstellung von synthetischem Kautschuk, die Erfindung des Hartgusses, der erste Farbfilm. Auch heutzutage sind Innovationen Basis und Triebkraft wirtschaftlicher Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Dauerhaft wirtschaftlichen Erfolg hat nur, wer neue wissenschaftliche Erkenntnisse zügig zur Marktreife entwickelt und innovative Produkte und Dienstleistungen schnell in den Markt einführt. Erfolgreiche Innovationen machen Regionen stark, denn sie setzen Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Eine dieser starken Regionen: Halle/Leipzig. Dort im Herzen des mitteldeutschen Chemie-Dreiecks ist ein international beachteter Standort der Polymertechnologie entstanden.

In Sachsen-Anhalt ist die kunststoffverarbeitende Industrie in den vergangenen Jahren bei Umsatz und Beschäftigten kontinuierlich gewachsen. Um diese positive Entwicklung fortsetzen zu können, muss die Entwicklung neuer Produkte und innovativer Verfahren noch stärker in den Fokus gestellt und gleichermaßen das Entwicklungstempo bei der Umsetzung von Innovationen deutlich forciert werden. Künftig kommt es darauf an, die Kompetenzen von grundlagen- und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft zu verknüpfen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Polymerchemie, Verfahrenstechnik und Polymerverarbeitung weiter zu verstärken. Das Ziel: erfolgreiche Innovationsallianzen aus Großunternehmen der Polymersynthese, mittelständischen Polymer verarbeitenden Betrieben und Forschungseinrichtungen.

Orbita Film, Dow ValuePark®, Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und –verarbeitung (PAZ), RP Compounds, KraussMaffei, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, Schüco, Schuberth – Besuchen Sie erfolgreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt!

Kontakt:

Central European Chemical Network

koordiniert durch isw GmbH

isw Gesellschaft für wissenschaftliche
Beratung und Dienstleistung mbH
Hoher Weg 3
06120 Halle

Tel:     +49 345 299 82 718
Funk:  +49 172 798 85 28
Fax:    +49 345 299 82 711

E-Mail:  fiene.grieger@cechemnet.de

 

Anmeldeschluss: 10. September 2010

 

Weltpremiere aus Halle: Die Fantastischen Vier live in 3D
07.09.2010
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Als erste Band der Welt stellen sich die "Fantastischen Vier" der Herausforderung, ihr Konzert am 28. September 2010 in Halle (Saale) live und in 3-D-Technik in rund 70 Kinos in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zeitgleich zu übertragen - WELTPREMIERE!


Wir sind Feuer und Flamme!", gibt Alexander Schaefer am Telefon zu. Der Technikchef des Multimediazentrums (MMZ) in Halle (Saale) steckt mitten in den Vorbereitungen zum dreitägigen Zukunftskongress des Innovationsforums "3-D Cinema und Stereoskopische Medienproduktion" vom 27. bis 29. September 2010 in Halle an der Saale, das vom Bundesforschungsministerium mit einer Förderung ausgezeichnet wurde.

Oder viel genauer gesagt, Alexander Schaefer zählt faktisch schon den Countdown für das Medienereignis in der Bundesrepublik in diesem Jahr. Die Kultband Die Fantastischen Vier wird am 28. September 2010 im Hallenser Steintor-Varieté ein Konzert vor etwa 1.200 Zuschauern spielen, das live und im 3-D-Format in rund 100 Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Leinwände übertragen wird: "Die Fantastischen Vier in der dritten Dimension. Diese Art von Live-Übertragung in 3 D hat es noch nie auf der Welt gegeben.", gibt Alexander Schaefer mit einem gewissen Stolz preis.

Nach seinen Angaben werden in der 3-D-Technologie erfahrene Kameraleute insgesamt rund 15 Kameras auf, vor und über der Bühne im Steintor-Varieté bedienen, um ein exzellentes dreidimensionales Live-Bild in die Kinos übertragen zu können. Nachdem die bisherigen Technikproben sehr gut verlaufen seien, die Übertragung des Sendesignals von Halle (Saale) aus via Satellit in die 100 Kinos stabil funktionierte, habe jetzt das ganze Team "große Lust" auf das Event, so der MMZ-Technikchef.

Viel Zeit für Proben mit den Fantastischen Vier bleibt der Crew nicht, betont Alexander Schaefer: "Wir machen eine Generalprobe am 27. September mit Publikum im Steintor-Varieté, bei der wir uns vor allem mit den Musikern über wichtige künstlerische Aspekte der Show noch verständigen müssen." Beispielsweise arbeite man zurzeit an den LED-Wänden, die Bestandteil der Bühnenshow von der Band sind, um diese auch 3-D-tauglich zu präsentieren. Zudem seien auch rasante Kameraschwenks und Zooms in 3-D nicht angesagt, um das menschliche Auge nicht überzustrapazieren.

Die für die Live-Übertragung des Konzerts in die Kinos notwendige technische Ausrüstung stellen EUTELSAT, OPEN SKY und BEWEGTE BILDER, die Kameras kommen von SONY.

Mehr Informationen unter

www.unternehmen-region.de/de/4913.php

Sovello-Module bestehen Salznebeltest des TÜV Rheinland
06.09.2010
Die Sovello AG hat mit ihren Produkten der X-Serie die Salznebelkorrosionsprüfung des TÜV Rheinland erfolgreich bestanden.

In der ausgestellten Bescheinigung erwähnen die Prüfer, dass der Test nach den Richtlinien der DIN EN 61701:1995 durchgeführt und vom Hersteller als „erfolgreich bestanden“ gilt.

Dies ist besonders für alle Eigentümer einer Solaranlage an Küstengebieten oder auf Inseln eine gute Nachricht. Ihnen bestätigt der Test, dass Sovello-Produkte auch unter widrigsten Bedingungen ihren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.

 

Pressekontakt:

Konrad Sell

Referent Unternehmenskommunikation

Tel.: +49 (0)3494 – 6664 7511

Mobil: +49 (0)1525 – 4600 265

k.sell@sovello.com

www.sovello.com

Veranstaltungen

ALUMINIUM 2010
14.09.2010
Die ALUMINIUM ist die weltweit führende B2B-Plattform für die Aluminiumindustrie und ihre wichtigsten Anwendungsbereiche. Hier trifft sich das Who-is-Who der Branche. Die Messe vereint Produzenten, Verarbeiter und Technologiezulieferer sowie Endverbraucher die ganze Wertschöpfungskette entlang, d.h. vom Rohmaterial über das Halbzeug bis zum Fertigerzeugnis.
Automechanika 2010
14.09.2010
Internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft

Kommen Sie in die Metropole der Mobilität – besuchen Sie die Automechanika vom 14. bis 19. September 2010!

Die Automechanika bietet Ihnen ein einzigartiges Produktangebot in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Begleitet wird die Veranstaltung von hochkarätigen Sonderschauen, Vorträgen und Workshops.

Unangefochten erreicht die Automechanika Spitzenwerte bei ihrer Größe und Internationalität: Zur letzten Veranstaltung kamen rund 50 Prozent der Besucher und 80 Prozent der Aussteller aus dem Ausland.

Mehr Informationen unter:

www.automechanika.messefrankfurt.com

14. Internationale Fachtagung Polymerwerkstoffe, Halle (Saale)
15.09.2010
Vom 15. – 17. September 2010 in Halle (Saale) findet die 14. Veranstaltung in der Serie der "Polymerwerkstoffe"-Tagungen in Halle statt.

Die zweijährlich organisierte Konferenz hat eine lange Tradition auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften und Kunststofftechnik in Deutschland.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kontakt:

"P.2010"
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zentrum für Ingenieurwissenschaften
Kunststofftechnik
Prof. Dr. H.-J. Radusch
D-06099 Halle (Saale)
E-Mail: P.2010@iw.uni-halle.de

20 Jahre Landesgesellschaften
15.09.2010
Unter dem Thema »Aspekte zukunftorientierter Landentwicklung« sollen im Verlauf der Jahrestagung am 15. und 16.09.2010 in Dessau-RoßlauBeispiele vorgestellt werden.

Globalisierung, Klimawandel und demographische Entwicklung sind neue Herausforderungen für die ländliche Entwicklung. Dabei geht es neben der Agrarstruktur auch um den Schutz der natürlichen Ressourcen und bei zurückgehender Bevölkerung um die Daseinsvorsorge.

Im Focus steht auch die städtebauliche Entwicklung ländlicher Gemeinden angesichts wachsenden Gebäudeleerstands und unterausgelasteter Infrastruktur. Mit der Erzeugung nachwachsender Rohstoffe auf landwirtschaftlichen Flächen sowie der Energieproduktion über Windgeneratoren und Photovoltaikanlagen ergeben sich neue Bedingungen für die Landwirtschaft und Landnutzung.

Kick-Off-Veranstaltung zum Innovationsforum "Feinstaubarmes Fahrzeug"
15.09.2010
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Programm„Innovationsforen“ initiiert, um die vielfältigen Innovationspotenziale inden Regionen Ostdeutschlands durch den Aufbau und die Stärkung vonmarktorientierten Bündnissen zu fördern. In dem geplanten Innovationsforumzum Projekt „Feinstaubarmes Fahrzeug“ möchte der Automotive ClusterOstdeutschland (ACOD) in enger Zusammenarbeit mit der TechnischenUniversität Ilmenau (Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik) und industriellenPartnern Entstehungsmechanismen von Feinstaubemissionen erforschen undintelligente Maßnahmen gegen Feinstaub entwickeln.

Die Kick-Off-Veranstaltung zum Innovationsforum "Feinstaubarmes Fahrzeug" findet im DEKRA Automobil Test Center Klettwitz statt.

Die verbindliche Anmeldung kann durch Versand des ausgefüllten Anmeldeformulars (www.acod.de/images/stories/kompetenzcluster/innoforen/anmeldungifpt100915.doc) per E-Mail an info@acod.de oder per Fax an 03378/518-068-30 erfolgen.

Anmeldeschluss ist der 1. September 2010.

 

 

 

 

Pressereise Kunststoffe "Sachsen-Anhalt - Land der Polymertechnologien"
20.09.2010
Orbita Film, Dow ValuePark®, Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und –verarbeitung (PAZ), RP Compounds, KraussMaffei, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, Schüco, Schuberth – Besuchen Sie erfolgreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt!
Fachtagung des Clusters Sondermaschinen- und Anlagenbau Sachsen-Anhalt
22.09.2010
Am 22. September 2010 findet die diesjährige Fachtagung des Clusters Sondermaschinen- und Anlagenbau im Herrenkrug Parkhotel in Magdeburg statt. Unter dem Motto "Messen und Prüfen im Sondermaschinen- und Anlagenbau" werden die Schwerpunkte: Technologien zum präzisen Messen und zum Charakterisieren von Material und -verbindungen sowie Oberflächen und Messen und Prüfen von Material und Bauteilen behandelt. Traditionell wird auch wieder eine interessante Fachexkursion angeboten.
63. IAA Nutzfahrzeuge 2010
23.09.2010
Seit 2007 nimmt der Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) an der IAA Pkw und der im Wechsel stattfindenden IAA Nutzfahrzeuge teil. Auch in diesem Jahr wird der ACOD auf der IAA Nutzfahrzeuge Hannover mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein.

IAA Nutzfahrzeuge Hannover
vom 23. bis 30. September 2010
in Halle 13, Stand C28

Mehr Informationen unter:

www.acod.de
www.iaa.de

Platz 2 im IAB - Standortranking
Minister für Wirtschaft
und Arbeit
Dr. Reiner Haseloff
„Sachsen-Anhalt wird vom Geheimtipp zum wirtschaftlichen Musterländle im Osten.“
Veranstaltungskalender
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Logistik in Sachsen-Anhalt
Kreativ in Sachsen-Anhalt